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ARTISSIMI IM OKTOBER
23.9.2021 von Antonia Baumgartner
Darf es ein wenig kulturelle Abwechslung sein? Denn das Team von Artissimi hat für Sie ein vielfältiges Programm für den Oktober zusammengestellt. Jascha Novak entführt Sie an die Drehorte berühmter internationaler Filme, Gerti Schmidt lässt die historische Bedeutung des 9. Wiener Gemeindebezirks mit Ihnen Revue passieren und Elisabeth Wolf präsentiert bei einem Stadtspaziergang die tollen Bauten von Theophil Edvard Freiherr von Hansen. Die Herbstfarben wollen wir uns weder am Zentralfriedhof noch in den Innenhöfen entgehen lassen. Und natürlich haben wir uns Frau Dr. Krall für den Tizian gesichert, DAS Highlight des Jahres! "Tizians Frauenbild" im Kunsthistorischen Museum.
Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz! Wir freuen uns auf Sie! 
  • Hollywood in Wien: Samstag, 25. September um 10:00 Uhr
  • Einmal um die Rossau: Donnerstag, 7. Oktober um 10:00 Uhr 
  • Theophil Edvard Freiherr von Hansen: Freitag, 8. Oktober um 10:00 Uhr
  • Tizians Frauenbild: Schönheit - Liebe - Poesie: Donnerstag 14. Oktober um 19:10 Uhr, 21. Oktober um 11:10 Uhr & 4. November um 18:50 Uhr
  • Herbstfarben am Zentralfriedhof: Donnerstag, 14.Oktober um 10:00 Uhr
  • Zauberhafte Innenhöfe: Mittwoch, 20. Oktober 2021, 10.00 Uhr
Sie können all unsere Touren hier buchen! 
Herzlichst, 
Ihr Artissimi - Team
Foto: Tiziano Vecellio, gen. Tizian (Pieve di Cadore um 1488–1576 Venedig) - Junge Frau mit Federhut © The State Hermitage Museum, 2021, Foto: Dmitri Sirotkin

WAS KOMMT IN WIEN, BASEL, MIAMI...
2.9.2021 von Elisabeth Wolf und Neomi Seller
Wir werden die Qual der Wahl haben während der nächsten Wochen und Monate... 
Daher ein Überblick, was Sie nicht versäumen sollten oder was Sie sich unbedingt in den Kalender eintragen müssen!
  • VIENNACONTEMPORARY, die coolste Kunstmesse in Wien!
    Ab heute bis 5. September 2021, Marx Halle, Hier der LINK
  • PARALLEL VIENNA ist wieder zurück! Von 7. - 12. September 2021 in der ehemaligen Semmelweisklinik (Hockegasse 37). Details und Tickets HIER
  • Auch das THEATERMUSEUM öffnet seine Türen wieder am 7. September 2021. Einige interessante Ausstellungen! HIER dazu mehr 
  • WORLD PRESS PHOTO 21 im Westlicht Wien ab 10. September 2021. Verpassen Sie nicht die beeindrucksten Fotos aus dem Jahr 2021! Hier der LINK
  • SCHIELE UND DIE FOLGEN ab 10. September in der Albertina Modern. 21 Körper- und Selbstbildnisse des berühmten Egon Schiele, unbedingt merken! LINK
  • DIE SAMMLUNG SCHEDLMAYER im Leopold Museum von 10. September 2021 - 20. Februar 2022. Wir sind gespannt! Hier der LINK
  • Gebäude besichtigen, die normalerweise nicht so leicht zugänglich sind - das erwartet sie beim OPEN HOUSE WIEN am 11. und 12. September 2021, kostenlos und für alle! Hier der LINK
  • MODIGLIANI - Die Revolution des Primitivismus. Zu sehen in der Albertina ab 17. September 2021. LINK
  • TAG DES DENKMALS, 26. September 2021
    Es öffnen rund 300 Objekte in ganz Österreich ihre Pforten, um am Tag des Denkmals Einblick in Geschichte und Gegenwart unserer vielfältigen Denkmallandschaft zu geben. Hier der LINK.
  • LANGE NACHT DER MUSEEN am 2. Oktober 2021. Pflichttermin! Hier der LINK 
GROSSE VORFREUDE:
LETZTE CHANCE:
  • DIE FRAUEN DER WIENER WERKSTÄTTE im MAK. Eine sensationelle Ausstellung über ca. 90 Künstlerinnen, die die Wiener Werkstätte mitgestaltet haben. Auch der Katalog ist spitze! Nur mehr bis 3. Oktober 2021! Hier der LINK
  • LOVIS CORINTH - Das Leben, ein Fest! Zu finden im Belvedere Museum. Ebenfalls eine großartige Ausstellung, endend am 3. Oktober 2021. Hier die DETAILS
  • HEIMO ZOBERNIG im MUMOK - nur mehr bis 17. Oktober 2021! Malerei, Film, Skulptur, Performance und Gestaltung, in dieser Ausstellung finden Sie alles! Hier der LINK
ZUM NACHSCHAUEN und SELBER ENTDECKEN:
  • CALLE LIBRE: das größte Streetart Festival in Mitteleuropa.
    Diesmal mit dem Thema "RE:PRESENT", 2. - 7. August 2021
    Hier der LINK
INTERNATIONAL: 
  • ART BASEL in Basel (24. - 26. September 2021), Miami Beach (2. - 4. Dezember 2021) und Hong Kong (24. - 26. März 2022). Die bedeutendste Kunstmesse der Welt geht international! Hier zu den DETAILS
  • FRIEZE LONDON von 13. - 17. Oktober 2021 in "The Regent's Park". Eine von den Herausgegebern der Kunstzeitschrift FRIEZE, Amanda Sharp und Matthew Slotover, gegründete Kunstmesse für zeitgenössische Kunst. Ein absolutes MUSS für die Kunstliebhaber unter Ihnen! Hier der LINK 
Foto: Ju Mu @Calle Libre 2021 
 

EINE PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG - KUNST IM SEPTEMBER
25.8.2021 von Neomi Seller
WAVES - Eine neue Ausstelung und Vernissage von Britta Uttendorf! 
Hard Facts: SA, 4. September 2021, 19:00 (Ausstellungsdauer bis 5. Oktober) im Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien
Keine Angst, der Sommer ist noch nicht vorbei! Dennoch möchten wir Ihnen jetzt schon einen besonderen September Tipp geben, damit Sie mit Vorfreude in den Herbst starten können. "Waves oder Wellen" ist eine neue Ausstellung von Britta Uttendorf, einer österreichischen Künstlerin, die sich speziell mit Entwicklungsprozessen befasst. Zur Künstlerin: Nach den Studien der Germanistik und Anglistik erwarb die gebürtige Wienerin 1993 das Diplom für Malerei und Grafik an der Akademie der bildenden Künste Wien. 3 Jahre später initiierte Britta Uttendorf an einer Schule im ersten Bezirk die "guppe h12", wo sie Schüler*innen proffessionelles bildnerisches Arbeiten lehrte. Psychologische Studien und therapeutische Ausbildungen bereichteren vor allem ihre persönliche Entwicklung. Die Gestaltung der Innenarchitektur ihres Atelier-Wohnhaues (Architekt: DI Ernst Steiner) und das Bepflanzen ihres wilden Naturgartens eröffnteten ihr außerdem neue künstlerische Bereiche, dessen Inhalte sie besonders in ihren Arbeiten inspirieren. "... Meine Arbeiten (sind) Botschaften – an mich selbst, an ausgewählte Personen, an den Betrachter im Allgemeinen. Gemeint ist ein Gegenentwurf zur zunehmenden existenziellen Not von Individuen in einer auf Konsum und Leistung hin orientierten, von sich selbst entfremdeten Gesellschaft. Es wird vorgeschlagen, den Widerstand aufzugeben und dem Leben in all seinen Erscheinungsformen versöhnlich zu begegnen.", beschreibt Britta Uttendorf ihre Kunst.
Wir freuen uns schon sehr auf diese sicher außergewöhnliche Vernissage und freuen uns,  Sie für "Wellen" begeistern zu können! HIER DER LINK
Happy Summer! 
Foto: "Wellen", von Britta Uttendorf


DIE GOLDENE STUNDE
29.7.2021 von Neomi Seller
"Täglich zur Zeit des beginnenden Sonnenuntergangs taucht die Architekur Andrea Pozzos die Wiener Jesuitenkirche in überirdisches Licht. Die Goldene Stunde bricht an."
So beschreibt Roman Hauser, der Hauptorganist der Jesuitenkirche Wien sowie der künstlerische Leiter der Zyklen "Liturgien im Sommer" und "Die Goldene Stunde" den Beginn eines außergewöhnlichen Abends - den Beginn eines Orgelkonzerts, welches Sie so schnell nicht wieder vergessen werden. Schließlich meinte auch schon Wolfgang Amadé Mozart: "Die Orgel ist doch in meinen Augen und Ohren der König aller Instrumente..."
Über den ganzen Sommer hinweg erleben Sie sonntags ab ca. 18:40 eine Auswahl an Meisterwerken der Orgelliteratur gespielt von rennomierten KünstlerInnen aller Welt. Die Konzertorgel, die Protagonistin des Abends, reicht über 2 Emporen und wurde unter Wiederverwendung historischer Teile komplett neu gefertigt. Ihre klanglichen Vorbilder stammen aus dem französich-romantischen Raum und als Referenzinstrument diente die Orgel in St. François-de-Sales in Lyon, erbaut vom berühmten französichen Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll. 
Haben wir Sie neugierig gemacht? Besuchen Sie doch die Website "Die Goldene Stunde" - dort finden Sie das genaue Programm sowie Details www.diegoldenestunde.at/ 
Vielleicht treffen wir einander dort - das ein oder andere Konzert lassen wir uns nämlich sicher nicht entgehen. 
Bis dahin wünschen wir Ihnen einen erholsamen Sommer mit viel Musik, Kultur und Freude!

Foto: Jesuitenkommunität Wien I., Konzertorgel in der Jesuitenkirche in Wien 

SOMMERFRISCHE IN BAD ISCHL
19.7.2021 von Christl Bubik
AUSSTELLUNGEN, DESIGN UND VIEL FRISCHE LUFT! 
Endlich dürfen wir wieder Tages- und Wochenendausflüge unternehmen, der Hitze der Stadt entfliehen und unser Bedürfnis nach Kunst und Kultur in ganz Österreich stillen. Da bietet sich das Salzkammergut geradezu an mit seinen wunderschönen Seen und Wandermöglichkeiten und vor allem mit seiner bunten Mischung aus Tradition und Moderne. 
Mich zieht es immer wieder nach Bad Ischl, wo eine neue Aufbruchsstimmung, vielleicht auch im Hinblick auf den Status der Kulturhauptstadt 2024, spürbar ist.
Über den Sommer zeigt sich Bad Ischl nicht nur von seiner schönsten Seite, sondern bietet für Kulturinteressierte gerade jetzt besondere Schmankerln:
Im Marmorschlössel findet bis 31. Oktober 2021 die Ausstellung DIRNDL Tradition goes Fashion statt. Sie zeigt die wechselvolle Entwicklungsgeschichte des Dirndls vom traditionellen "Gwand" im Salzkammergut bis zu Haute Couture Modellen von Vivienne Westwood und Susanne Bisovsky. Die Ausstellung ist wunderschön gestaltet und man kann sie mit einem geruhsamen Spaziergang oder auch mit einem Picknick im Kaiserpark kombinieren.
Dass Bad Ischl "im Fluss" ist, zeigt die Initiative der Unternehmensberaterin Daniela Auerbach. Sie bespielt mit einem neuen Konzept ein kleines Lokal mit dem Namen Am Fluss an der Hasnerallee 2 mit Kunst, Design und Spezialitäten. Auch Lesungen und philosophische Gespräche sind geplant.
Die nächste Ausstellungseröffnung findet am 23. Juli mit dem Bildhauer und Maler Gunnar Maria Krebs statt. Er zeigt eine Auswahl von neuen Holzskulpturen sowie großformatige Bilder zum Thema Bewegung, Schönheit und Stofflichkeit. Interessierten öffnet er auch auf Anfrage sein Atelier in Traunkirchen. www.gunnarmariakrebs.at/
Die junge Generation entdeckt ebenfalls Bad Ischl für sich als Aufbruchsort für neue Ideen. Eine Gruppe junger Künstlerlinnen und Künstler bespielt unter dem Motto auf! Die Kunst, auf! Die Menschen, auf! Die Träume das Lehartheater mit Ausstellungen von artists in residence, Künstlergesprächen und multimedialen Installationen. auf-auf.at/artist-residency/
Braucht man dann eine Pause von Kunst und Kultur genießt man am besten eine der köstlichen Torten vom Zauner an der Esplanade oder deckt sich am Wochenmarkt mit lokalen Köstlichkeiten ein (jeden Freitag ab 7.00 am Auböckplatz).
Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Sommerfrische!
Herzlichst
Christl Bubik, Artissimi Atelier
Foto: Wolfgang Pohn, Dirndl von Susanne Bisovsky und Ischler Hut von Bittner Hüte 

EINDRÜCKE AUS WASHINGTON D.C.
9.7.2021 von Antonia Baumgartner
Die Straßen sind breiter, die Autos lauter, die Portionen größer. Das Leben in den USA ist nicht mit jenem in Österreich zu vergleichen. Nach meiner Ankunft im April war ich ein wenig überfordert. Wohin mit diesen vielen neuen Eindrücken und wo werde ich fündig nach abwechslungsreicher Kunst und Kultur? 
Washington D.C. hat mich diesbezüglich positiv überrascht. Hier könnte ich womöglich jeden Tag eine andere spannende Ausstellung besuchen, zumal der Eintritt meistens gratis ist! Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Das National Museum of Women in the Arts, das einzig größere Museum der Welt, das sich ausschließlich der Förderung von Frauen in der Kunst widmet. Dort habe ich sogar ein Werk von Maria Lassnig entdeckt! nmwa.org/ Oder auch das American Art Museum, in dem man die größte Sammlung an African – American, Asian American, latinx, etc. Kunst bestaunen kann. americanart.si.edu/visit
Doch ein Museum hat mich besonders beeindruckt: Das National Museum of African American History and Culture. Ein fünf - stöckiges, architektonisch beeindruckendes Museum, das sich ausschließlich der Geschichte und der Kultur von AfroamerikanerInnen widmet. Ein Teil der Globalgeschichte, mit dem sich österreichische Museen meiner Meinung nach viel zu wenig beschäftigen. Hier der Link: nmaahc.si.edu/
In Washington D.C. zeigt sich mir die Kunst von einer ganz anderen Seite. Jenen, die Bezug auf die Geschichte und Pionierleistungen der indigenen Bevölkerungsgruppen und AfroamerikanerInnen nimmt.
Die ganzen Erfahrungen und neu gewonnenen Eindrücke werde ich zusammen mit meinen zwei Koffern mit nach Österreich nehmen.
Ich freue mich schon wieder auf den kulturellen Austausch mit Ihnen!
Bis dahin alles Liebe aus D.C und
c. u. soon!
Antonia 
Foto: Antonia Baumgartner in Washington D.C.


EINMAL UM DIE ROSSAU
28.6.2021 von Neomi Seller
Wer war Sigmund Freuds rechte Hand, was hat der Name Rossau mit Pferden zu tun und wurde die Studelhofstiege wirklich nach dem typischen Wiener Essen benannt? Das alles und mehr wurde uns von Elisabeth Wolf und Gerti Schmidt auf einer privaten Tour "EINMAL UM DIE ROSSAU" beantwortet, die zu einem vollen Erfolg wurde.
Treffpunkt war beim Sigmund Freud Museum, wo auch der spannende Spaziergang durch den 9. Bezirk startete. Nach ein paar Fakten und Gschichtl’n zum weltbekannten Psychoanalytiker im traumhaften Innenhof des Museums, machten wir uns auf den Weg: Vorbei an den Lohner-Werken durch die Servitengasse bis zur Servitenkirche "Maria Verkündigung", wo wir die sensationellen Fresken bestaunten. Wussten Sie, dass diese Kirche eine der Wenigen in Wien ist, die auch eine kleine Kunstgalerie beherbergt? Auf jeden Fall einen Besuch wert!
Ein Religionswechsel: um die Jahrhundertwende hatte Alsergrund die zweithöchste Dichte an jüdischer Bevölkerung, nämlich ca. 25%. Ungeschlagener Platz 1 bleibt, wie auch heute, Leopoldstadt mit ca. 50%. In der Rossau stehen ein paar Denkmäler, die an die Gräueltaten des Holocausts erinnern sollen, wie die "Schlüssel der Erinnerung" oder das "Lichtzeichen Wien", das an die Stelle einer im Jahr 1937 zerstörten Synagoge gesetzt wurde. Sie finden den 5m hohen, ineinander verflochtenen, leuchtenden Davidstern nicht nur im 9. Bezirk sondern auch an einigen anderen Standorten in Wien. Hier dazu mehr: www.lichtzeichen.wien/
Die Zeit war, wie so oft, auch an diesem Tag zu knapp, dennoch würde ich Ihnen einen Besuch am ältesten (jüdischen) Friedhof Wiens wärmstens empfehlen (nicht öffentlich zugänglich). Zu finden ist der vor 1582 angelegte Friedhof in der Seegasse im Hof eines Pensionistenheims.
Weiter ging unser Spaziergang durch die Pozellangasse vorbei an der alten Wiener Porzellanmanufaktur, flotten Schrittes zur Strudelhofstiege, die nach Peter Freiherr von Strudel (1660-1714), einem österreichischen Maler, Bildhauer sowie Hofmaler benannt wurde. Dieser gründete hier 1688 eine Kunstakademie, die somit die älteste in Mitteleuropa war. Um bei den lustigen Namen zu bleiben: Bertha Zuckerkandl (1864-1945), Journalistin, Kunsthistorikerin und Salonière und Tochter von Moritz Szeps, der sein privates Palais hier erbauen ließ, heiratete 1888 den Arzt Dr. Emil Zuckerkandl. Sie forderte eine für die damalige Zeit äußerst ungewöhnliche Bedingung: Hochzeitsantrag sei ok, aber er solle doch bitte seinen Namen ändern... Das tat er nicht, sie gewöhnte sich dann Gott sei Dank recht schnell an ihren neuen Namen und die beiden lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Eines der Highlights: das barocke, weitläufige Gartenpalais Liechtenstein. In diesem befindet sich ein weitläufiger Gastgarten, in dem es sich mehr als lohnt zu flanieren, essen und die exzellenten Weine der Familie Liechtenstein zu verkosten... Hier der LINK.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitorganisator*innen und freuen uns, Sie ab September mit auf einen Spaziergang durch die Rossau nehmen zu dürfen! Termine schon bald online.
Foto: Blick durch die Tür in den Innenhof, Siegmund Freud Museum, Berggasse 19, 1090 Wien




TRAVELLING IN STYLE
16.7.2021 von Elisabeth Wolf
TRAVELLING IN STYLE heißt das edle Magazin der Luxus Hotelgruppe Kempinski. Und es hält, was es verspricht!
Es war mir eine besondere Freude und Ehre mit dem Herausgeber Antoine Gauvin und dem Weltfotografen Claes Bech Poulsen während des Lock Downs durch die schönsten Plätze Wiens zu touren. Türen und Tore haben sich für uns geöffnet und sogar ein privates Orgelkonzert war am Programm. Das Resultat kann sich sehen lassen: 22 Seiten Wien Special über Persönlichkeiten, besondere Orte, das Palais Hansen Kempinski am Ring und natürlich sehr viel Musik. Am Cover: eine Trompete aus dem Jahr 1598, zu sehen in unserer Sammlung alter Musikinstrumente in der neuen Burg. Waren Sie schon einmal dort?
Herzlichen Dank an alle, die dies ermöglichten!
Happy reading. HIER DER LINK
Mit sommerlichen Grüßen,
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Cover des neuen "Travelling in Style" Magazines von Kempinski Hotels

DER SCHÖNSTE BLICK AUF WIEN
9.6.2021 von Christiane Radel
Waren Sie schon einmal am Südturm des Stephansdomes?
Nein, ich meine nicht den Aufzug bestückten, niedrigen Nordturm, sondern jenen höchsten Turm des Doms, den man ausschließlich zu Fuß erklimmen kann?
Vor vielen Jahren, vor einer schweren Prüfung stehend, beschwor ich alle Mächte des Himmels mir beizustehen. Um sie milde zu stimmen und vielleicht doch auf meine Seite zu ziehen, schwor ich, da mir Medjugorje zu Fuß zu beschwerlich erschien, bei gutem Abschneiden den Stephansturm zu Fuß zu besteigen. Ich bestand und kletterte. Ich kletterte die nämlichen Stufen noch des Öfteren und ich lernte sie lieben.
Man steigt diesen hohen Turm - fertig gestellt 1433 - eine sehr schmale steinerne Wendeltreppe empor. Man fühlt die kühle, glatte Steinwand, die ausgetretenen Stufen. Man hört das Schnaufen und Klagen, das sicher nicht erst durch Touristen hier zu vernehmen ist. Auch Turmwächter, die in der Vergangenheit den Wienern Feind und Feuer lautstark meldeten, erklommen täglich die 444 Fuß (136,44 m) - die Gesamthöhe des Turmes. Exakt 343 gotische Stufen winden sich himmelwärts. 
Entschädigt für den mühevollen Aufstieg wird man mit einem einzigartigen Blick aus den Fenstern der Turmstube. Bei schönem Wetter ein Traum! Mein Tipp: mit viel Zeit den Aufstieg wagen, es gibt einiges zu entdecken! Das eigene Wohnhaus, das Schloss Belvedere, die Karlskirche, die Peterskirche, das AKH..... oder man genießt einfach nur den wunderschönen Anblick dieser herrlichen Stadt von Oben.
Ein Blick auf das Dach des Domes: es muss schon im Mittelalter Anreisende aus allen Himmelsrichtungen entgegengeleuchtet haben (siehe Schottenaltar - erste Wien Ansicht überhaupt). Das heutige Dach wurde in seiner Art erst 1831 unter Kaiser Franz I mit den damals neuen, bunt glasierten Ziegeln gedeckt. Nach dem verheerenden Brand in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde nicht nur das damalige Dach sondern auch ein großer Teil des Domes zerstört. Mit der populären "Dachziegelaktion", 5 Schilling für einen Ziegel, gelang es, dieses Dach sehr rasch originalgetreu zu rekonstruieren, immerhin mit 230.000 Stück mit je ca. 2,5 kg!  
Nach dem Abstieg kann ich die Erkundung des inneren Doms mit seiner Gesamtlänge von 333 Fuß wärmstens empfehlen. Solange vom Dom noch keine Führungen angeboten werde, können Sie die Benützung eines Audioguides nützen, denn durch profunde Erklärungen werden so manch steinerne Figuren und deren Erschaffer zum Leben erweckt. Apropos Führungen: ist Ihnen aufgefallen, dass die Zahlen drei und vier in den von mir oben erwähnten Maßangaben und der Jahreszahl enthalten sind? Das ist von den Baumeistern programmatisch beabsichtigt! Denn die Zahl drei steht für das Jenseits, die Dreifaltigkeit. Die Zahl vier steht für das Diesseits, in Anlehnung an die vier Jahreszeiten, die vier Temperamente oder die vier Himmelsrichtungen. Der Dom als Schnittstelle!
Das Kircheninnere ist wieder zu besuchen, der Turm ist erst ab 1. Juli zu besteigen, da der coronabedingte Abstand durch die engen Wendeltreppen nicht gewährleistet werden kann. Kosten pro Erwachsenen € 6,-, € 2,50 für Kinder.
Tipp: sollte Ihnen der Aufstieg zu anstrengend sein, bleiben Sie getrost am Boden. Auch hier  können Sie Schönes entdecken, wie die leuchtende Kunstinstallation "Himmelsleiter" der Wiener Künstlerin Billi Thanner, die derzeit den Südturm Innen und Außen schmückt. 
Nach jeder geistigen wie körperlichen Betätigung braucht man eine Belohnung. Dafür eignet sich die hippste Rooftop Bar Wiens auf dem Dach des Hotel Lamée in der Rotenturmstraße. Dort ist nicht nur das Interior einzigartig, sondern man hat von hier einfach den schönsten Blick auf den Stephansdom und sein Dach - nur diesmal entspannt auf coolen Sofas sitzend mit Glas in der Hand. Versprochen, sie werden begeistert sein!
Foto: Claudia Blake Photography courtesy Hotel Lamée

EINE KÜNSTLERIN FÜR ARTISSIMI
28.5.2021 von Christiane Radel
Folgendes geschah neulich im Artissimi Büro: Elisabeth Wolf, Kopf und Seele von Artssimi, gab einer talentierten Künstlerin, Viola Li, den Auftrag, Wien auf einer Karte darzustellen, um diese werbewirksam zu verteilen.
Ein schwieriges Unterfangen aus der Ferne, Viola Li ist derzeit in Berlin! Zumal, was ist typisch wienerisch? Wie könnte man das gestalterisch festhalten? Die Neugier war groß, die Freude noch größer, als der erste Entwurf per Mail eintraf.
Wir produzierten gemeinsam mit unserem Grafiker Benjamin Wehr eine A5 Karte. Es entstand - wie wir finden - ein einzigartiges (kleines) Kunstwerk mit entzückenden Details von Wien zum Aussuchen in einer Auslage aufgestellt. Mit diesen Karten schmücken wir uns von nun an sehr gerne!  Es zeigt auch das Wien, das Artissimi mit viel Freude in unterhaltsamen und spannenden Führungen seinen Gästen zeigt.
Um dieser Illustration die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, möchten wir uns mit diesem Blog bei der jungen Künstlerin Viola Li (22) herzlich bedanken. Natürlich wollen wir nicht unerwähnt lassen, dass Viola die Modeschule Hetzendorf in Wien besuchte. Jedoch zum Studium "Mode Management" nach London wechselte und dieses in Rekordzeit von drei Jahren absolvierte. Aus Liebe, wie so oft, verschlug es sie schließlich nach Berlin, wo sie sich heute vielseitig der Kunst und Kultur widmet. Während der nächsten Wochen werden wir Ihnen, liebe Leser, jede von Viola dargestellte Wiener Einzigartigkeit aus der Auslage mit Fakten und G`schichterln präsentieren.
Es ist besonders anregend, von einer talentierten Künstlerin auf Papier ins rechte Licht gerückt zu werden! Vielleicht ein Anstoß... Wann haben Sie die letzte freudebringende Karte per Post verschickt oder erhalten?
Die Karten werden ab sofort bei all unseren Touren verteilt. Gerne schenken wir Ihnen auch eine auf postalischem Weg, bitte uns einfach zu schreiben.
Mehr von Viola Li finden Sie auf Instagram
Foto: Illustration ""Bespoke Vienna by Artissimi" von Viola Li
  

FERNWEH NACH JAPAN 2: MUSEEN UND "LITTLE JAPAN"
17.5.2021 von Karin Höfler
Viele Institutionen in und rund um Wien warten mit so manch japanischer Entdeckung auf. Diesmal gehen wir auf Japan-Reise ins Museum und nach dem Kulturgenuss auf eine Tasse Grüntee. Aber der Reihe nach:

MAK - Museum für Angewandte Kunst
Nach der Wiener Weltausstellung 1873, auf der sich Japan erstmals international präsentierte und damit einen wahren Japan-Boom bei europäischen Künstlern auslöste - den Japonismus! -  blieben die Exponate aus Japan in Wien und sind heute Teil der reichhaltigen Asiensammlung im MAK. Ausgewählte Stücke sind im Schausaal China-Japan-Korea zu sehen, die unkonventionelle Präsentation stammt vom japanischen Künstler und Biennale-Teilnehmer Tadashi Kawamata. 

WELTMUSEUM  
1892/93 reiste der spätere Thronfolger Franz Ferdinand 10 Monate lang um die Welt und kam so auch nach Japan. "Ich leide an der Museomanie", schrieb er in sein Tagebuch und sammelte alles, was ihm unter die Finger kam. 10.000 seiner Sammlerstücke sind erhalten und jetzt im Weltmuseum, wo an die eigentliche Japan-Ausstellung mit dem Titel "1873 - Japan kommt nach Europa" die Weltreise-Sammlung von Franz Ferdinand anschließt. Ein verrücktes Sammelsurium, das uns bis nach Japan entführt.

UHRENMUSEUM
Hier haben Sie Japan nicht vermutet? Im Uhrenmuseum "verstecken" sich mehrere japanische Uhren, darunter Pfeileruhren (Shaku Tokei) aus dem 19. Jahrhundert. Optisch ähneln sie unseren Pendeluhren, der Zeiger läuft aber von oben nach unten. Japan war über Jahrhunderte von der Welt abgeschnitten, und auch die Uhren liefen damals anders: Tages- und Nachtzeit waren in je sechs "Stunden" unterteilt, die wiederum je nach Sonnenauf und -untergang unterschiedlich lange waren. Die Ziffernblätter mussten also immer je nach Jahreszeit angepasst werden. Das klingt kompliziert? War es auch. Nach der Öffnung des Landes 1868 übernahm Japan sofort die bei uns übliche Uhrzeit. Die Pfeileruhren zeugen also noch vom "Alten Japan". Faszinierend! 
Das Uhrenmuseum ist auch sonst eine große Entdeckung. Bitte viel Zeit mitbringen!

DRITTE MANN MUSEUM
Auch hier eine Überraschung: Der 1948 in Wien gedrehte Film "Der dritte Mann" traf in Japan die Stimmung der Zeit und wurde zum Riesenerfolg, und wurde 1999 in Japan sogar zum "Besten ausländischen Film aller Zeiten" gewählt. Das traurig-melancholische Ende lässt bis heute japanische Herzen höher schlagen. In einer U-Bahnstation in Tokio wird sogar jetzt noch der Titelsong bei jeder Zugabfahrt gespielt! Das Dritte Mann Museum widmet dem großen Erfolg in Japan einen eigenen Raum und zeigt unzählige Originalexponate aus Japan. 

HOF- SCHATZ- UND SILBERKAMMER (HOFBURG)
Im Barock liebte man "indische Waren", gemeint war damit alles, was von weither kam, besonders begehrt Porzellan aus Japan! In der Silberkammer unter den Kaiserappartements (ein Ticket gilt für beide Museen!) widmet sich ein Saal der reichhaltigen habsburgischen Sammlung von japanischem Imari-Porzellan. Darunter auch frühe Kopien der Wiener Porzellanmanufaktur. Schon damals gab es viel Fake! 

MUSEUM MÖDLING THONETSCHLÖSSL
Stoff für ein Musical: Die junge Mitsuko Aoyama heiratete 1892 im zarten Alter von 17 Jahren den österreichisch-ungarischen Gesandten in Japan, Graf Heinrich Coudenhove-Kalergi, und folgte ihm in seine Heimat Böhmen. Nach seinem plötzlichen Tod übersiedelte Mitsuko Thekla-Maria Gräfin Coudenhove-Kalergi mit ihren sieben Kindern nach Wien. Sohn Richard war der spätere Gründer von Paneuropa, Barbara Coudenhove-Kalergi ist eine Enkelin Mitsukos. Das ungewöhnliche Schicksal der Japanerin fern der Heimat, die sich früh verwitwet in der europäischen Gesellschaft behaupten musste, war Vorlage für ein Musical und Stoff mehrerer Bücher. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie in Mödling, wo im Museum Thonetschlössl eine Vitrine an sie erinnert und ihr zu Ehren ein Zen-Garten angelegt wurde. 

MEINL AM GRABEN 
Abschließend wird es kulinarisch! Noch eine Japanerin heiratete nach Wien, "Kaffeekönig heiratet Teeblüte", schrieben die Zeitungen 1931. Die Rede ist von Julius Meinl II. und der  40 Jahre jüngeren Gesangsstudentin Michiko Tanaka. Michiko machte Karriere auf der Bühne und beim Film, sang mit Richard Tauber in Madame Butterfly und lernte den Publikumsliebling Viktor de Kowa kennen, den sie in zweiter Ehe heiratete - mit Erlaubnis von Julius Meinl. Kurioses Sidefact: Der geschiedene Ehemann fungierte als Trauzeuge! Bei Meinl am Graben wird die Erinnerung an sie hochgehalten, in der Teeabteilung "Michikos Lieblingstee" verkauft - eine Mischung aus Orangen- und Rosenblüten mit Rooibos. Kann man auch online bestellen: 
 
"LITTLE JAPAN" RUND UM DEN NASCHMARKT 
Nach so viel Kultur vielleicht eine Tasse Grüntee oder ein köstlicher Matcha-Drink im Cha no ma beim Naschmarkt? Es gibt auch kleine Snacks, alles auch Take-out. Japanische Zutaten zum selber Kochen kann man nebenan im japanischen Supermarkt Nippon-Ya kaufen und Wiens allererste Wiener Sushi-Bar ist auch gleich um's Eck: Kojiro auf der Rechten Wienzeile 9, nur 8 Sitzplätze - klein, hektisch und echt japanische Sushi! 
Ein paar Schritte weiter ist das Atelier der japanischen Kalligraphie-Künstlerin Junko Baba. Im kleinen Schaufenster kann man ihre Kalligraphien bewundern oder sich ein persönliches Schriftzeichen (zum Beispiel auf einem T-Shirt) anfertigen lassen.
PS: Lesen Sie mehr über die Autorin dieses BLOGs Karin Höfler im ersten Teil "Fernweh nach Japan". 

HIER NOCH MEHR WERTVOLLE LINKS: Foto: Streetart einer Japanerin in der Siebensterngasse 20;
Lady Aiko ist Streetart Künstlerin die in NYC lebt und 2018 Artist in Residence in Wien war.

 

FERNWEH NACH JAPAN?
22.4.2021 von Karin Höfler / Teil 1
JAPAN IN WIEN - PARKS 
Für Steinbrücken, Pagoden und asiatische Landschaftsarchitektur muss man nicht extra ins Flugzeug steigen. In Wien gibt es einige japanische Gärten, die asiatisches Flair aufkommen lassen. Den Tee müssen Sie sich einstweilen noch selbst mitbringen...

SETAGAYA-PARK IN DÖBLING

Der wohl bekannteste Kirschblüten-"Geheimtipp"! 
Anfang April kommen die Massen, da muss man sich regelrecht anstellen um hier die Kirschblüte bewundern zu können - ein Hype fast wie in Japan, wo die Kirschblüte alljährlich ausgiebig gefeiert wird. Dieses Jahr wird es wohl ein wenig anders sein, zumal noch nicht alles geblüht hat, also nichts wie hin in die wunderschöne Parkanlage und genießen: Teehaus, Teich und Steinbrücke, dazu Kirschbäume und Japanischer Ahorn versprühen so richtig japanisches Flair.
Der Tokioter Stadtteil Setagaya ist Partnerbezirk von Döbling, und der Park versteht sich als Zeichen der Freundschaft zwischen den beiden Bezirken. Hier der LINK.

JAPANISCHER GARTEN IM KURPARK OBERLAA
Als man 1974 für die "Internationale Wiener Gartenschau" den Kurpark Oberlaa anlegte, war dieser kleine, feine Garten die japanische Attraktion. Die Stadt Takasaki setzte sich nach seinem Verfall für die Rekonstruktion des Gartens ein und seit den 1990er Jahren kann er wieder besucht und bestaunt werden. Auch hier finden Sie eine hübsche Steinpagode, kleine Brücken und ein liebevoll gestaltetes Stück Japan in Wien. Ideal in Kombination mit einem Take-out-Törtchen von der Kurkonditorei Oberlaa und einem Spaziergang im weitläufigen Kurpark. Hier der LINK.

TORA
-SAN-PARK IN FLORIDSDORF
Mehrere Jahrzehnte lang war Tora-san die populärste Filmfigur in Japan, seine Reisen durch ganz Japan sind legendär. Ein einziges Mal verschlug es ihn ins Ausland, nach Wien! Das war dem Wiener Alt-Bürgermeister Helmut Zilk zu verdanken, der auf einem Japan-Flug eine Tora-san-Episode sah, sofort die Werbewirksamkeit erkannte und das Team zu Filmaufnahmen nach Wien einlud. Der Tokioter Stadtteil Katsushika, aus dem Tora-san stammt, schloss mit Floridsdorf ein Freundschaftsabkommen, und so entstand der Park beim Floridsdorfer Broßmannplatz. Vielleicht nicht der schönste japanische Park in Wien, aber der mit der interessantesten Hintergrundgeschichte! Auf einem Gedenkstein ist ein Porträt von Tora-san zu sehen. Hier der LINK.
Noch ein Fun-Fact: Regisseur Yoji Yamada war ein großer Fan des in Wien gedrehten Filmklassikers "Der dritte Mann" und versteckte in der Wiener Tora-san-Episode einige Anspielungen an Szenen aus "Der dritte Mann". Mehr dazu erfahren Sie im Dritte Mann Museum, wo unter anderem auch diese ungewöhnliche Film-Verbindung und der Dritte-Mann-Hype in Japan thematisiert wird.

JAPANISCHER GARTEN IN SCHÖNBRUNN
Das Schloss, die Gloriette und den Tiergarten in Schönbrunn kennt man. Aber auch den japanischen Garten im Schlosspark? 
1913 zwischen Palmenhaus und Tiergarten-Haupteingang angelegt, geriet dieser wunderschöne japanische Trockengarten ("Karesansui") während der Weltkriege in Vergessenheit, wuchs zu und wurde nur zufällig aufgrund der Position der Steine von einem japanischen Gartenspezialisten wiederentdeckt. Seit über 20 Jahren "erstrahlt" der Garten nun wieder in japanischer Pracht! In diesem Garten spaziert man nicht, sondern betrachtet ihn von außen und lässt die Steinformationen kontemplativ wirken. Etwas Ruhe und Meditation im Schönbrunner Trubel! Hier der LINK.

KIRSCHENHAIN AUF DER DONAUINSEL

Nächste Woche könnte es perfekt sein. Das Fest fällt aus, die Kirschblüte dieser 150 Kanzan Kirschbäume sicher nicht. Der Spaziergang zu "Sakura" wird sich lohnen! Kamera nicht vergessen... Hier der LINK

Karin Höfler
ist seit vielen Jahren Dolmetscherin für Japanisch, Wien Guide und Spezialistin Film in Wien. An Japan liebt sie das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, Handarbeit und Hightech, Sushi und Matscha. Seit 2005 betreibt Sie mit sehr viel Enthusiasmus und Liebe gemeinsam mit Ihrem Mann Gerhard das Museum zum Film "Der Dritte Mann" im 4. Bezirk in der Pressgasse (ohne Subventionen). Vielleicht kann ich sie auch zu einer Führung "Japan in Wien" überreden, sicher würde das niemand interessanter und sympathischer machen als Karin! Freuen Sie sich jetzt schon auf die nächste "Dritte Mann Führung" mit ihr sowie auf die kommenden Teile des Blogs über Japan, an dem sie gerade für uns schreibt... 
Herzlichst Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Artissimi

KULTUR TROTZ CORONA
7.4.2021 von Elisabeth Wolf
Es freut mich besonders, dass auch weiterhin viele kreative Köpfe am Werken sind, so wird uns nicht langweilig. Finde Sie ausgesuchte Lieblinge, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Bei einigen brauchen Sie noch Geduld, andere können Sie sofort "konsumieren"... Dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß! Herzlichst Ihre Elisabeth Wolf
  1. PODCAST: "AUSGESPROCHEN KUNST"
    Endlich gibt es einen Kunstpodcast, den es sich zu hören lohnt. Der wissende und sympathische Mag. Alexander Giese (Galerie Giese & Schweiger) spricht - mit angenehmer Stimme - manchmal alleine, manchmal mit interessanten Persönlichkeiten, über Kunst, den Markt oder bespricht Ausstellungen. Hörenswert. Kostenlos. Hier der Link. 
    Ein Blick in die soeben umgebaute Galerie - im Moment von außen - ist ebenso #artissimiapproved! Hier der Link zur Galerie.
  2. ART INSPIRED DECKCHAIRS
    Die National Gallery London hat einen coolen online Shop. In diesem finden Sie u.a. "art inspired Deckchairs", also Liegestühle, die mit Kunstwerken bedruckt sind. Viel zu schade, um sich darauf zu setzen. Ich kann mich schwer entscheiden, die "Sunflowers" von Vincent van Gogh passen bestimmt besonders gut in eine Wiese, oder doch lieber Claude Monet oder Leonardo da Vinci? Vielleicht auch schon ein tolles Geschenk zum Muttertag. Sehen Sie selbst! Hier der Link.
  3. MONIKA KUS-PICCO IM MUSEUM ANGERLEHNER
    Während die Museen in Wien noch geschlossen sind, verlängert das Museum Angerlehner in Wels / Thalheim eine interessante Ausstellung. Monika Kus-Picco zeigt ihre sehr einzigartigen "Medikamentenbilder 2018-2020" in ihrer ersten, musealen Einzelausstellung, die bis 25. April 2021 verlängert wurde. Ihre Gemälde entstehen aus Pigmenten, die sie selbst aus Medikamenten erzeugt. So führt sie diese einer neuen Verwendung zu und recycelt sie sogar. Das Ergebnis ist erstaunlich! Hier der Link.
  4. DIE SCHÖNE UNBEKANNTE: DAME MIT FÄCHER IM BELVEDERE
    Einzigartig. Hingehen sobald es wieder möglich ist! Gustav Klimt hatte es mit den "SCHÖNEN WIENERINNEN", und nach 100 Jahren ist "Die Dame mit Fächer" wieder in Wien! In der Zwischenzeit können Sie kostenlos online eine Besprechung der Museumsdirektorin Professorin Stella Rollig sehen. Hier der Link.
  5. SELBER DRUCKEN
    Wir bleiben sozusagen im Belvedere. Das Museum bietet Ihnen die Möglichkeit, kostenlos Kunstwerke selbst auszudrucken. Welch geniale Idee. Suchen Sie Ihren Favoriten aus und schon kann es los gehen. Hier der Link.
    Foto: Dame mit Fächer, Leihgabe aus Privatbesitz, copyright Belvedere, Wien, Foto: Markus Guschelbauer


WAS TUN IM LOCK DOWN
5.4.2021, UPDATED / REPOST von Elisabeth Wolf
"Krise kann ein produktiver Zustand sein,
man muß ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen"
,
Max Frisch

  1. SONNENBLUMEN PFLANZEN
    In jedem Supermarkt bekommen Sie Samen. 100% Glück! 
  2. DURCH DIE NEUE KÖCHERT WEBSITE SCHMÖCKERN
    Irgendwann kommt sie wieder, die Zeit zum Feiern. Träumen ist immer erlaubt. Lassen Sie sich von so viel Schönheit einfach treiben...  
    HIER DER LINK
  3. FERNSEHEN
    Ich liebe die ORF TV Thek. Wussten Sie, dass es ein Archiv gibt, welches spannende und interessante Dokumentationen kostenlos bereit hält. Übrigens auch ideal für den Schulunterricht Ihrer lieben Kleinen geeignet!
    ORF TV THEK
  4. OHRRINGE BEI OHRANGERIE BESTELLEN
    Geht leider einfach immer! Und ich verspreche Ihnen, die bunten Packerl bringen große Freude und gute Laune ins Haus. 100% Österreichisches Handwerk! HIER DER LINK
  5. DIE WELT DER HABSBURGER SURFEN
    Eine sinnvolle online Seite, ebenso ideal für Kids & Teens geeignet und sogar auf Englisch verfügbar: Die Welt der Habsburger LINK
  6. ARTISSIMI BLOG LESEN
    Über die Jahre haben sich viele Ideen angesammelt, Artikel über Innenhöfe, die "Schule des Schauens", die ich für die "Presse im Ersten" schreiben durfte, Buch- und Filmempfehlungen, Empfehlungen von Kinderbüchern... Viel Spaß, vielleicht ist etwas für Sie dabei!
  7. AUF FRIEDHÖFEN SPAZIEREN GEHEN
    Wenn wir uns alle an die Regeln halten, wird dies auch weiterhin möglich sein. Wissen Sie, wo Gustav Klimt begraben liegt, wo der nächste Friedhof in Ihrer Nähe ist, welche Persönlichkeiten dort begraben liegen, wie die Pflanzen heißen? Fast jeder Friedhof ist auf Wikipedia zu finden.
    Der Hietzinger Friedhof z.B. hat so einiges zu bieten. Machen Sie ein Spiel mit Ihren Kindern, lassen Sie sie lustige Namen suchen (Familie Kunst, Familie Fröhlich, Dr. Glück und Familie Österreicher sind alle da), oder "schräge" Inschriften finden ("Des uralten Geschlechtes letzter Sprosse!" ) , oder Titeln (Reichsfreiin von..., Edle von...) abfotografieren!
    Hietzinger Friedhof auf Wikipedia
     
  8. STREETART AUF EIGENE FAUST ENTDECKEN
    Idealerweise haben Sie das Buch "Vienna Murals" bereits zu Hause, Sie können aber auch auf Instagram oder Facebook die neuesten Kunstwerke finden und eine Tour machen. Besonders der 6. und 7. Bezirk sind voll mit kunstvollen "Wänden".
    www.viennamurals.at 
    Foto: Grab von Gustav Klimt auf einem Wiener Friedhof, Artissimi


KIDS & TEENS: WAS TUN IN DEN FERIEN
28.3.2021 von Antonia Baumgartner
Osterferien! Die Unternehmungslust der Kids & Teens muss gestillt werden. Deshalb haben wir hier einige Tipps für Sie. Viel Freude damit!  
  • Schönbrunn & Umgebung
    Die Irrgärten im Schlosspark Schönbrunn eignen sich hervorragend für eine Runde Verstecken oder Fangen spielen. Anschließend können Sie im Lindt Geschäft eine heiße Schokolade oder einen sehr guten Kaffee genießen. Wir versprechen - da werden alle Kinderaugen groß. Irrgärten ab 1. April täglich geöffnet, siehe LINK.
  • Kunsthistorisches Museum
    Nur in der Schule von den alten Ägyptern und dem römischen Reich zu lernen ist doch langweilig. Deswegen empfehlen wir, mit Ihren Kids sowohl die ägyptisch – orientalische Sammlung, als auch die Antikensammlung im Kunsthistorischen Museum zu besuchen. Vieles, über das man in der Schule lernt, ist dort zu sehen. Der Ausflug ins KHM ist perfekt mit einem Abstecher zur Konditorei Oberlaa (dort finden Sie einen ausgezeichneten Kaffee und die besten Macarons) und einem kurzen Jausenstopp bei Öfferl auf der Mariahilfer Straße kombinierbar.
  • Hofjagd – und Rüstkammer
    In der Hofjagd – und Rüstkammer gibt es noch viel mehr als Ritterrüstungen und Prunkwaffen zu bestaunen. Wir finden diese Sammlung eine der Faszinierendsten weltweit. Das Beste an der Sache: Hier gilt Ihre KHM Jahreskarte. Einem Besuch steht also nichts im Wege! Falls danach Ihr Magen knurrt, können Sie sich bei der Hofzuckerbäckerei Demel am Kohlmarkt einen Kaiserschmarrn zum Mitnehmen holen. Einfach nur köstlich!
  • Belvedere Museum – Johann Jakob Hartmann Ausstellung
    Was alles auf den Bildern von Hartmann nur so krabbelt und fliegt ist einfach einzigartig und entpuppt sich als tolles Suchspiel für Kids und Teens. Wir von Artissimi gehen nach unseren Belvedere Museumsbesuchen gerne nebenan im Botanischen Garten spazieren. Gerade im Frühling ist dies ein schönes Erlebnis! 
  • Friedhöfe
    Und sollte das eine oder andere nicht möglich sein, wir sprechen das C Wort nicht mehr aus, dann empfehlen sich Touren auf den Friedhöfen. Wussten Sie, dass es sogar einen Friedhofsführer gibt? Besonders der Zentralfriedhof hat für alle etwas zu bieten, Roller mitnehmen zahlt sich aus und vielleicht sogar einen Feldstecher, wenn Ihnen ein Hase oder Reh über den Weg läuft. 
Gefallen Ihnen unsere Empfehlungen? Dann freuen wir uns, wenn Sie Artissimi auch auf Social Media (Facebook & Instagram) verfolgen.
Wir wünschen Ihnen schöne Feiertage mit der Familie!
Herzlichst,
Ihr Artissimi-Team
Foto: Claudia Blake Photography 


GOOD BYE LEA & ANTONIA
23.3.2021 von Elisabeth Wolf
Obwohl Lea und Antonia die Zeit bei Artissimi sehr genießen und ihnen die vielseitige Arbeit großen Spaß macht, werden uns die beiden Studentinnen leider verlassen.
Lea, die viele von Ihnen von unseren zahlreichen Touren kennen und die bisher fleißig unsere Social-Media-Kanäle betreute, hat einen neuen, spannenden Fulltime - Job, auf den sie angewiesen ist, um sich ihr Studium zu finanzieren. Wir gratulieren herzlichst und halten die Daumen, dass es sich für Lea so entwickelt, wie sie sich das vorstellt!
Antonia, die viele unserer interessanten Blogs verfasste, wird die kommenden Monate in Washington DC verbringen. Sie hat dort - und dazu gratulieren wir ganz herzlich - einen begehrten Praktikumsplatz bekommen. Die gute Nachricht: Ab Herbst sollte Antonia wieder zu Artissimi zurück kommen. Keine Sorge – auch Lea wird nicht komplett verschwinden, sondern uns in Zukunft während der einen oder anderen Tour besuchen. 
Ich werde beide überreden, uns das Neueste aus ihrer Umgebung zu berichten und uns ab und an zu besuchen, denn auf die GOOD VIBES und das viele Lachen der beiden wollen wir auf keinen Fall verzichten....
Ich möchte mich hier bei beiden von ganzem Herzen bedanken. Sie haben dazu beigetragen, Artissimi wieder ein Stück weiter zu bringen und uns vor allem in dieser schwierigen Zeit immer mit positiven News versorgt! 
Bei Ihnen darf ich mich für die immer so freundlichen Zuschriften bedanken. Wir bekommen viel Feedback auf unsere Blogs und unsere Social Media Beiträge und freuen uns über jede Nachricht von Ihnen!
Herzlichst,
Ihr Artissimi – Team 
Falls Sie jemanden kennen, der sich als Tour & Social Media Assistant bewerben möchte, fordern Sie gerne die Ausschreibung dafür an. Voraussetzung ist großes Interesse an Kultur und Kunst und Flexibilität für 20-30 Stunden / Monat.
office@artissimi.at 
Foto: Claudia Blake Photography courtesy Bank Austria Kunstforum Wien 

WAS TUN IN WIEN
8. 3.2021 von Antonia Baumgartner
Bei so einem großen Kunst– und Kulturangebot verliert man schnell den Überblick. Deshalb haben wir für Sie zusammengefasst, welche sehenswerten Ausstellungen zu bestaunen sind, welche Sie auf keinen Fall versäumen dürfen und welche bald in den Wiener Museen zu sehen sein werden – alle natürlich #artissimiapproved!

Was gibt’s Neues:
Last Chance - nicht versäumen!
Jubiläen:
  • Felix Salten: Im Schatten von Bambi im MUSA und in der Wienbibliothek im Rathaus (bis 19. September - also keine Eile)
  • "Inspiration Beethoven": Eine Symphonie in Bildern aus Wien 1900  (bis 5. April)
Vorschau:
Kunst to go:
  • Klimt Villa Kunstmarkt (11. – 14. März)
    Sie können Lichtdrucke von Gustav Klimt, Egon Schiele, Chagall und vielen mehr erwerben!
Für unsere Kleinsten: 
  • Zoom Kindermuseum: Von einem Atelier, einem Trickfilmstudio bis hin zu einer Mitmachausstellung - im Zoom Kindermuseum gibt es alles, was ein Kinderherz begehrt. 
Sonstiges Sehenswertes:
Unsere Buchtipps:
  • Augen, die im Dunkeln leuchten: Helena Rubinstein: Eine Biografie – von Barbara Sichtermann und Ingo Rose
  • Margarete Schütte-Lihotzky: Architektin, Widerstandskämpferin, Aktivistin von Mona Horncastle
  • "Ich will unsterblich werden!": Friederike Beer-Monti und ihre Maler – von Margret Greiner
Wir wünschen Ihnen viel Spaß! 
Herzlichst, 
Ihr Artissimi - Team 
Foto: Paris, 1989 (Ausschnitt), copyright Eliott Erwitt, Magnum Photos, courtesy OstLicht, Galerie für Fotografie

RIDING DINNER - MIT DEM GENUSSFIAKER AUF ENTDECKUNGSTOUR
17.2.2021 von Antonia Baumgartner 
Wien entdecken, während man durch die Innenstadt kutschiert wird und österreichische Köstlichkeiten serviert bekommt? Klingt schräg - aber Riding Dinner macht es möglich! Artissimi liebt exklusive und ausgefallene Ideen und hat deshalb die Gründer Marco Pollandt und Raimund Novotny für ein virtuelles Interview getroffen. Die beiden haben nach einem Feiertagsbier die Idee des Genussfiakers geboren und seitdem zahlreichen Menschen eine außergewöhnliche "Riding Dinner" Erfahrung ermöglicht. Lesen Sie selbst!

Wie kam es zu der Gründung von "Riding Dinner"?
Marco: Als wir 2015 eines Abends nach unserem Feiertagsbier durch die Stadt spazierten, fragten wir uns, weshalb man eigentlich nicht während einer Fiakerfahrt essen und trinken könne. Da wir immer wieder mitbekommen hatten, wie manche noch schnell eine Sektflasche für ihre Kutsche organisieren wollten, wussten wir: die Idee hat Potential! 
Raimund: Die Vorstellung eines "Riding Dinners" blieb in unseren Köpfen, deshalb begannen wir kurz darauf unser Konzept umzusetzen. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Uns hat es sehr gefreut, aber auch überrascht, dass bald eine große Nachfrage da war. Mittlerweile haben wir ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut, das "Riding Dinner" zu dem macht, was es heute ist.

Was ist das Schönste an eurer Arbeit?
Marco: Ich genieße das selbstständige und unabhängige Arbeiten sehr. Der Raimund und ich können Entscheidungen alleine treffen und sie dadurch einfacher umsetzen. Es steht uns nichts im Weg, unsere Ideen zu realisieren.
Raimund: Früher habe ich "verstandgesteuert" die Karriereleiter erklimmen wollen. Mittlerweile weiß ich, dass wir Menschen vor Kreativität sprühen und wir die Möglichkeit ergreifen sollten, frei und erfinderisch zu arbeiten. Bei unseren Projekten kann ich genau das tun.

Auf was dürfen sich die Menschen im kommenden Jahr freuen?
Marco: Wir arbeiten fleißig an weiteren Projekten, die wir auch bald verwirklichen möchten. Auch in unserer Tochter – Firma, "365 Days in Vienna", investieren wir viel Zeit, damit wir im kommenden Jahr viele spannende Touren anbieten können. Wir sind auch schon gespannt auf die Kooperation mit Artissimi, die im Laufe des Jahres konkretisiert wird.  

Auf was freut IHR euch am meisten im kommenden Jahr?
Marco: Es ist oft nicht absehbar, was die getane Arbeit für das nächste Jahr genau bedeutet. Deswegen besteht eine gewisse Aufregung darüber, was die Zukunft bringen wird.
Raimund: Am meisten freue ich mich, wenn die Vorarbeit, die wir in letzter Zeit geleistet haben, fruchtet. Da wir in den vergangenen Monaten viel gearbeitet haben und viele neue Ideen entstanden sind, freuen wir uns darauf, die Früchte zu ernten, deren Samen gesät worden sind.

Werfen Sie einen Blick auf Instagram, Facebook oder besuchen Sie die Website, um mehr über Riding Dinner und über weitere Projekte zu erfahren. Wir werden Sie via Social Media und über unseren Blog bezüglich der geplanten Kooperation am Laufenden halten.
Bis dahin sollten Sie sich ein "Riding Dinner" oder zumindest einen "Riding Coffee" gönnen.
Wir wünschen Ihnen alles Liebe,
Ihr Artissimi Team
Foto: Riding Dinner OG, Raphael Berthold

HUMOR ZUR KAISERZEIT - WORÜBER LACHTE FRANZ JOSEPH?
8.2.2021 von Elisabeth Wolf und Andreas Augustin
AUSGEZEICHNETES FERNSEHEN ZUR PRIMETIME!
Morgen Dienstag zeigt ORF III eine spannende und zugleich humorvolle Sendung, die von Buchautoren und lieben Artissimi Freunden Carola und Andreas Augustin geschrieben wurde.
Unterhaltungsstars wie Michael Niavarani und Maschek tauchen in dieser ORF III Neuproduktion in die Welt des altösterreichischen Humors ein. "Über Italien lacht der azurblaue Himmel. Und über Österreich lacht die ganze Welt." Sprüche wie dieser vom Schriftsteller Roda Roda sind exemplarisch für den Humor der Kaiserzeit. Oder auch jener, als ihm ein Theaterstück von Anfang an missfiel und er im zweiten Akt zu seinem Freund sagte: "Es wird Zeit, dass wir gehen, sonst kommen unsere Mäntel noch in die Konkursmasse!"
Wenn Franz Joseph auch selbst wenig zu lachen hatte, seine späte Zeit war zugleich das Humor-Biotop des 20. Jahrhunderts. Auch der "Graf Bobby", später von Peter Alexander weltberühmt gemacht, wurde in dieser Zeit erfunden: als Paradefigur des liebenswert vertrottelten Adeligen. Der alte Kaiser empfing jeden Tag seinen Leibarzt zu einem kurzen Plausch. Einmal, als der Arzt wie jeden Tag zum Kaiser wollte, hielt ihn der Kammerdiener zurück: "Tut mir leid, heute geht es nicht, Seine Majestät ist krank." 
Dienstag, 9. Februar 2021, ORF III, 20.15 Uhr mit Christoph Wagner-Trenkwitz, Georg Markus, Martina Winkelhofer u.a. 
Regie: Stefan Gavac, Buch: Andreas und Carola Augustin
Foto: Michael Niavarani und Christoph Wagner-Trenkwitz während der Aufnahmen im Kabarett Simpl, copyright Andreas Augustin

EINE HOMMAGE AN DAS KUNSTHISTORISCHE MUSEUM IN WIEN
7.2.2021 von Elisabeth Wolf
Eines ist sicher: am Montagvormittag gehe ich ins Museum! Die Entscheidung, wohin, ist gar nicht so einfach. Außerdem sind nicht alle Museen am Montag geöffnet. Schließlich dürfen die Kinder wieder in die Schule und es gilt auch zu arbeiten...
Wir können nicht aufhören, über das Kunsthistorische Museum in Wien zu schwärmen. Deswegen tun wir es weiterhin!
Immer noch viel zu unbekannt ist, dass eine Jahreskarte Türen und Tore in sehr viele weitere einzigartige Museen und Ausstellungen öffnet.
Für € 49,- Erwachsene, € 29,- unter 25jährige oder € 79,- Familien Jahreskarte werden Sie auch irgendwann nicht mehr genug bekommen können. Vor allem genießen wir, manchmal nur 20-30 Minuten ins Museum zu gehen - kurz Kunst zu schnuppern tut immer gut!
Unsere Ausstellungs- und Museumstipps mit der KHM Jahreskarte (mit aktuellen Öffnungszeiten!)
  • Einen Besuch in der Kaiserliche Wagenburg kann man ausgezeichnet mit einer "Heißen Schokolade" im Lindt Geschäft in Hietzing sowie einem Spaziergang im Schlosspark von Schönbrunn verbinden. Die Wagenburg bietet eine Ausstellung mit einem aktuellen Thema: "Coronas Ahnen - Masken & Seuchen am Wiener Hof 1500-1918". Bis 11. April 2021 TÄGLICH 10.00 bis 16.00 Uhr!
  • Ebenso #artissimiapproved ist die Ausstellung "Azteken" (Foto) im Weltmuseum, das auch zum Museumsverband gehört. Das Weltmuseum, die Hof-, Jagd- und Rüstkammer und die Sammlung alter Musikinstrumente sind täglich (außer mittwochs) von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Alle drei Museen und Ausstellungen können wir besonders für Kids, Teens and Queens empfehlen und bieten außerdem gute Fotomöglichkeiten für Instagram.
Weitere Museen im Museumsverband:
  • Theatermuseumtäglich (außer dienstags) von 10.00 bis 18.00 Uhr - ideal zu verbinden mit einem Kaiserschmarrn beim Demel oder einem Krapfen beim Joseph).
  • Schatzkammer: Freitag bis Sonntag von 09.00 bis 17.30 Uhr - ideal zu verbinden mit einem Spaziergang im Volksgarten.
  • Schloss Ambras Innsbruck: Innsbruck können Sie auf Ihre Urlaubsliste setzten, es ist traumhaft und sollte ein Reiseziel für 2021 sein!
  • Und natürlich das Kunsthistorische Museum: täglich außer Montag von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Wir freuen uns besonders, dass auch im kommenden Jahr Frau Dr. Rotraut Krall viele unserer Artissimi Touren führen wird. Die Expertin wurde kürzlich zur Leiterin der Abteilung für Kunstvermittlung befördert. Wir gratulieren herzlich! Die erste Tour für Artissimi mit unserer beliebten Kennerin wird kurz nach Ostern stattfinden: "Verborgene Botschaften, die geheimnisvolle Sprache der Farben und Symbole"- jetzt schon zu buchen auf unserer Website.
Möge Ihnen die Museumswahl mit unseren Empfehlungen erleichtert werden!
Herzlichst,
Ihre Elisabeth Wolf & Artissimi Team
Foto: Quetzalfeder-Kopfschmuck, Federn von Quetzal, Kotinga, Rosalöffler, Cayenne-Fuchskuckuck etc, Mexiko, aztekisch, um 1520, KHM-Museumsverband, Weltmuseum
 

WIEN AUF DEN ZWEITEN BLICK
6. 2. 2021, Repost von Elisabeth Wolf
Im vergangenen Sommer hatte ich die Freude, im bezaubernden Wiener Innenhof des Deutschen Ordens für Guten Morgen Österreich interviewt zu werden. Dabei herausgekommen ist ein sehr schöner Beitrag, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
"Nur der ORF bringt mich so früh aus dem Bett, obwohl ich zugeben muss, dass die Kärntner Straße und der Stephansplatz um 06.00 Uhr morgens großen Charme haben. Vor allem die absolute Ruhe hat mich fasziniert. Live im Fernsehen zu sein war sehr, sehr, sehr aufregend für mich!
Vielen lieben Dank an das wunderbare ORF - Team mit Doris Bachler für diesen schönen Bericht!" 

Hier für Sie nochmals der Fernsehbeitrag: ORF - Guten Morgen Österreich: "Geheime Plätze in Wien" 
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: das ORF Film Team, Artissimi 

KRIPPERL SCHAUN
19.1.2021 von Elisabeth Wolf
Schon als Kind war es etwas Besonderes, in meiner Heimat in Mariazell "Kripperl schaun" zu gehen. Die Aufregung war groß, wenn endlich am 24. Dezember das Jesuskindlein da war und am 6. Jänner die Heiligen Drei Könige dazu kamen. 
Das "Kripperl schaun" ist für mich im Moment ein Highlight, denn fast alle Kirchen sind geöffnet und stellen so manche Schätze zur Schau. Meine neue Lieblingskrippe ist jene in der Universitätskirche (Jesuitenkirche) im 1. Bezirk in Wien. Leider ist es recht schwierig, kunstgeschichtliche Fakten über sie herauszufinden, aber ich bin dran. Wenige Figuren, dafür große und schöne, befinden sich im Kerzenschein inmitten von Reisig und Stroh. Man kann genau erkennen, was die Heiligen Drei Könige dem lieben Jesuskindlein bringen.
Im Stephansdom hingegen steht ein Krippenaltar (Foto), der einem gotischen Wandelaltar ähnelt. Aus Anlass der Domwiedereröffnung am 19. Dezember 1948, schuf der Osttiroler Bildhauer Josef Troyer einen dreiflügeligen Krippenaltar. Der Dom bildete dabei den Hintergrund für das Geschehen in der Heiligen Nacht. Bei der Mitternachtsmette 1948 konnten die Gläubigen den neuen Altar erstmals bestaunen. Er ist seither jedes Jahr zu Weihnachten im Eingangsbereich des Doms aufgestellt (Quelle: erzdioezese-wien.at).
Auch die Peterskirche wartet mit einer kleinen und feinen Krippe auf Sie. Vergessen Sie nicht, sich dort die wunderbaren barocken Gemälde und das Deckenfresko von Johann Michael Rottmayr (1654-1730) anzusehen. Von zu Hause aus können Sie eine geniale ONLINE TOUR machen - sehen Sie selbst!
Im Barock waren Krippen übrigens sehr beliebt, und zählten zu den bewährten missionarischen Mitteln der Jesuiten, die diese ab ca. 1560 aufstellen ließen. Vielen unbekannt ist, dass ein Krippenverbot von 1782 bis 1804 in Österreich herrschte. Sie können sich wahrscheinlich denken, dass dies mit den Reformen des Kaiser Josephs II zu tun hatte, was wiederum zu einem Boom der Krippenkultur in privaten Haushalten führte.
Finden auch Sie Ihre Lieblingskrippe und bestaunen Sie in der einen oder anderen Kirche ein Kunstwerk. Vielleicht sogar allein im Kerzenschein oder wie es mir in Wiener Neustadt in der Kirche Neukloster passierte: Bei einem kostenlosen Orgelkonzert (der Organist hat geprobt). 
Übrigens darf die Krippe bis zum 2. Februar, dem Fest "Darstellung des Herren"also 40 Tage nach Weihnachten - stehenbleiben. Danach muss die Krippe sorgfältig eingewintert werden, um spätestens am 24. Dezember des darauffolgenden Jahres von vielen Kindern und Erwachsenen bestaunt werden zu können.
Foto: Krippenaltar im Stefansdom vom Osttiroler Bildhauer Josef Troyer, Artissimi

 


REVIEW: GERHARD RICHTER "LANDSCHAFT"
15.12.2020 von Lea Süss
Gerhard Richter, 1932 in Dresden geboren, gilt als einer der bedeutendsten lebenden Maler überhaupt. Das Kunstforum Wien widmet dem Künstler eine umfangreiche Retrospektive seiner Landschaftsbilder. Auf diese freuten wir uns besonders, zurecht wie sich herausstellte. Der international bekannte Maler war in der österreichischen Hauptstadt bis dato nur selten zu sehen. Bedeutende institutionelle Leihgeber, darunter das MoMA New York, unterstützten neben zahlreichen hochkarätigen privaten Leihgebern das langjährig vorbereitete Ausstellungsprojekt.
Es handelt sich in Wien um die weltweit erste Ausstellung, die dieses Genre umfassend beleuchtet. Neben Ölgemälden werden auch Zeichnungen, Druckgrafiken, Fotoarbeiten und Künstlerbücher von den 1960er Jahren bis heute ausgestellt. Artissimi hat sich mit den besten Kunstvermittlern schon vor Monaten zwei 90 - minütige Führungstermine gesichert, und wie nicht anders erwartet waren alle TeilnehmerInnen begeistert.
Die vergangenen Wochen nutzten wir für einen einzigartigen Fotoshoot im Kunstforum mit unserer Lieblingsfotografin Claudia Blake. Die Fotos wollen wir Ihnen nicht vorenthalten! Dass wir viel Spaß hatten sehen Sie selbst!
Die Ausstellung "Gerhard Richter - Landschaft" läuft im Kunstforum Wien bis 7. März 2021 und ist absolut #artisimiapproved! Hier der LINK. 
Foto: Claudia Blake Photography vor einem Gemälde von Gerhard Richter im Kunstforum Wien, courtesy Bank Austria Kunstforum Wien 

AB INS MUSEUM!
8.12.2020 von Antonia Baumgartner
Hurra! Die Museen sind wieder geöffnet! Und unsere Kunst – Spürnase hat schon zugeschlagen und die spannendsten Ausstellungen für Sie entdeckt. Hier unsere Tipps:
  1. Felix Salten im MUSA (Wien Museum) 
    Der Schriftsteller Felix Salten wurde durch sein Werk "Bambi" weltbekannt. Dass der Autor auch Journalist, Feuilletonist und Theatergründer war, zeigt das MUSA in der neuen Ausstellung "Im Schatten von Bambi – Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne", die ganz Saltens Leben gewidmet ist.
  2. Elena Luksch-Makowsky im Oberen Belvedere (Foto)
    Elena Luksch-Makowsky kämpfte sich in der männerdominierten Kunstwelt ganz nach oben. Das Belvedere stellt in einer Einzelausstellung zahlreiche Werke der russischen Jugendstil – Künstlerin aus und bietet ihrem künstlerischen Erfolg eine Bühne. Falls Sie die Arbeit von Renate Bertlmann für den österreichischen Pavillon der Biennale 2019 noch nicht bestaunt haben, können Sie dies bis 31. Jänner 2021 ebenfalls im Oberen Belvedere tun. Der Kontrast mit dem barocken Sala Terrena ist einzigartig!
  3. Adolf Loos im MAK
    Adolf Loos wird 150 Jahre alt! Anlässlich seines Geburtstages widmet das MAK dem österreichischen Architekten ab 8. Dezember eine Ausstellung. Der Schwerpunkt sind seine Entwurfszeichnungen, Pläne und Fotografien von privaten Einfamilienhäusern, Villen und Landhäusern.
  4. Andy Warhol im Mumok
    Wir können es nicht oft genug erwähnen - die Ausstellung "Andy Warhol Exhibits - a glittering alternative" ist ein MUSS! Wer es nicht geschafft hat, bei einer unserer Touren mitzugehen oder die Ausstellung selbstständig zu besuchen, sollte dies unbedingt tun. #artissimiapproved
Wir halten weiterhin unsere Augen offen und berichten Ihnen von den interessantesten und beeindruckendsten Ausstellungen in Wien. Um nichts zu verpassen, sollten Sie uns unbedingt auf Instagram und Facebook abonnieren! 
Herzlichst,
Ihr Artissimi - Team 

Elena Luksch-Makowsky, Frau zwischen Kindern (Ausschnitt), ca. 1910, Foto: Christopher Kesting, Belvedere Wien


UNSERE LIEBSTEN INSTAGRAM - ACCOUNTS
4.12.2020 vom Artissimi Team: Antonia, Lea und Elisabeth 
In unserem heutigen Blog möchten wir Ihnen unsere liebsten Instagram - Accounts vorstellen. Wir versprechen Ihnen: mit diesen außergewöhnlichen und humorvollen Instaseiten haben Sie auch an trüben Wintertagen etwas zu schmökern und sind dabei auch ständig von Kunst umgeben!
  • @yoyomaegth
    Yoyo Maeght besitzt nicht nur eine berühmte Galerie und eine tolle Stiftung in Frankreich, sondern sie ist auch Kuratorin zahlreicher bekannter Kunstaustellungen. Ihre Familie begann bereits Kunst zu sammeln und viele ihrer Vorfahren kannten die großen Künstler sogar persönlich! Ihr Insta - Feed ist der Beweis dafür, dass die Französin ein Auge für beeindruckende Kunst und ein tolles privates Archiv hat. 
  • @lewismillerdesign: 
    Der New Yorker Florist Lewis Miller hat sich das Ziel gesetzt, seine preisgekrönten Blumenarrangements nach Parties nicht einfach zu entsorgen, sondern wiederzuverwerten. Er arrangiert sie auf den Straßen New Yorks und macht Kunstwerke daraus. So verwandelt er einfache Straßenecken zu kleinen Blumenparadiesen. In New York nennen sie ihn "the Banksy of floral design" - statten Sie ihm doch mal einen Besuch auf seinem Instagram - Account ab. 
  • @ridingdinneraustria
    Das weltweit erste Restaurant auf Rädern mitten in Wien! Während einer klassischen Fiakerfahrt und City Sightseeing kann man hierbei feinste Wiener Küche genießen. Nicht nur die Idee des "Riding Dinner" finden wir supercool, sondern auch die dazugehörige Instagramseite ist sehenswert. Mit spannenden Facts, lustigen Videos und wunderschönen Aufnahmen der Wiener Innenstadt bietet diese Seite tollen Content für Pferde- und WienliebhaberInnen. Und viel Gelegenheit zum Lachen!
  • @cletabraham
    Clet ist ein französischer Streetart - Künstler, der Straßenschildern einen humorvollen Touch verleiht. So bekommt beispielsweise ein Verbotsschild kleine Teufelsohren und ein Richtungspfeil wird in eine E-Gitarre verwandelt. Leider kennen wir kein Original in Wien. Umso größer ist die Freude, wenn man eines seiner Schilder im Urlaub entdeckt. Und bis wir wieder eine Städtereise antreten können, begnügen wir uns gerne mit seinen lustigen Insta - Posts. 
  • @anna_netrebko_yusi_tiago
    Die weltweit bekannte Opernsängerin Anna Netrebko hat nicht nur eine atemberaubende Stimme, sie ist auch besonders lustig! Auf ihrem Insta -Account @anna_netrebko_yusi_tiago gibt es quasi nichts, was sie nicht postet. Egal, ob es um die Umgestaltung ihres begehbaren Kleiderschrankes, ihr Familienleben oder ihre Reisen geht – sie bietet uns Einblicke in ihr Alltagsleben und das mit viel Humor.
  • @oldnew.vienna 
    Wien damals und heute. Der Wiener Fotograf Armin Dopplinger begibt sich regelmäßig auf die Spuren des historischen Wiens und stellt den Wandel der Zeit fotografisch dar. Sein Instagram - Account nimmt uns mit auf eine Zeitreise, die einen schnell nostalgisch werden lässt. Definitiv ein must - see auf Instagram!
  • @urbanvibescommunity
    Diese Seite ist zwar kein Geheimtipp mehr, aber sie bekommt trotzdem einen Platz auf unserer Liste. Vielleicht gehören Sie selbst schon zu den 78 tausend Menschen, die diesem Account folgen. Aufgrund der atemberaubenden Streetart - Werke aus aller Welt, die hier gepostet werden, findet der Account großen Anklang. Besonders cool finden wir, dass es die Chance auf einen Repost gibt: Wenn Sie auf ihrem eigenen Account unter dem Hashtag #urbanvibescommunity ein Streetart - Werk posten, wird ihr Foto mit etwas Glück von @urbanvibescommunity "gerepostet"!
  • @banksy
    Wollen Sie wissen, was der immer noch "unbekannte" Streetart - Künstler wieder anstellt? Dann sollten Sie ihn unbedingt abonnieren! Seinem Account folgen bereits 10,4 Millionen Menschen!!!, die gespannt darauf warten, welche Aktion Banksy als nächstes bringt. Er postet zwar nicht oft, aber immerhin sind Sie so immer am neuesten Stand! 
  • @martinczapka
    Wir finden, dass viel mehr Menschen die lustigen und kreativen Illustrationen des Grafikdesigners und Cartoonist Martin Czapka zu sehen bekommen sollten! Der Wiener hat es sich zur Aufgabe gemacht, ernste Alltagsthemen humorvoll darzustellen und zu kommentieren. Häufig geht es dabei um Wien. Mit gerade einmal 122 Followern ist seine Seite leider noch unentdeckt. Abonnieren Sie also unbedingt seinen Account! Lachen ist garantiert! 
  • @doublebassmakervienna:
    Alexander Kanzian und Fabian Traunsteiner bringen frischen Wind in die Wiener Instrumentenbauszene. Die jungen Burschen bauen den traditionellen Wiener Kontrabass mit fünf Seiten für internationale Künstler, reparieren und optimieren alte Kontrabässe. Auf ihrer Instagarmseite sind einige der vielen Meisterwerke zu sehen. Schauen Sie vorbei und finden Sie heraus, wie es IN einem Kontrabass aussieht!
  • @mantrarea 
    Sie sehen, wir lieben Streetart! Deshalb zu guter Letzt noch eine tolle Straßenkunst Empfehlung. Der französische Streetart - Künstler macht unsere Wände bunt. Wir mögen vor allem seine Schmetterlinge - einige davon finden Sie im Original in der Hofmühlgasse. 

    Auch wir posten mehrmals die Woche auf unserem Account @artissimivienna News, Tipps und Ideen, sowie Facts und Persönlichkeiten rund um das Thema WIEN. Schauen Sie doch vorbei - wir freuen uns!
Foto: Installation der Biennale Künstlerin Renate Bertlmann im Oberen Belvedere, Elisabeth Wolf courtesy Belvedere


EIN BLICK INS ATELIER: WIE GEHEN KÜNSTLER MIT DER CORONA ZEIT UM?
EVA WAGNER: "MIR IST BEWUSST GEWORDEN, IN WELCHEM LUXUS WIR LEBEN"
20.11.2020 von Christl Bubik, Artissimi Atelier
Corona-bedingt wurden unsere Atelierbesuche auf Frühjahr 2021 verschoben.
Daher interviewte ich einzelne Künstlerinnen und Künstler, wie sie die letzten Monate erlebten und was ihnen für die Zukunft besonders wichtig ist.
Mein erster Besuch hat mich zu Künstlerin Eva Wagner geführt.
 
 "Mir ist bewusst geworden, in welchem Luxus wir leben."
 
Liebe Eva, wie hast Du die letzten Monate als Künstlerin erlebt?
Was sich geändert hat ist die Stimmung rundherum. Es war und ist noch immer eine traurige Stimmung. Ich bin am Abend einfach nicht zu Eröffnungen oder Veranstaltungen gegangen. Das störte mich jedoch nicht wirklich. Ich konnte dadurch eine ganz eigene Konzentration aufbauen. 
In Bezug auf meinen Arbeitsablauf hat sich für mich persönlich nicht sehr viel geändert. Es ist ja so, dass der Künstler per se allein in seinem Atelier ist und eine sehr einsame Arbeit hat. 

Wie hast du bisher die Zeit für dich genutzt?
Ich habe die Zeit dazu genutzt, mich zu organisieren und meine Zeit zu optimieren. Im Vergleich zu vielen anderen Menschen bin ich in einer privilegierten Situation. Mein Wohn- und Arbeitsraum ist sehr großzügig und ich habe einen Garten, in dem ich es mir gemütlich gemacht habe. Da ich mich immer wieder zurückziehe, war diese Zeit ohne Ablenkung für mich keine Bürde. Ich habe es genossen, viel zu Hause zu sein und mir den Platz, an dem ich mich aufhalte, so angenehm wie möglich zu gestalten. Dies haben sicher viele Leute so gemacht. Gleichzeitig versuchte ich, mich ohne Ablenkungen auf die Atelierarbeit zu konzentrieren.

Ist das Thema Corona für dich als Künstlerin relevant?
Das ist schwer zu sagen. Als Freiberuflerin arbeitest du einfach weiter, auch um dich zu beruhigen, damit es dir nicht den Boden unter den Füßen wegzieht. Vieles, was uns bewegt, geht ja unbewusst vor sich. Es kann durchaus sein, dass im Nachhinein etwas aufpoppt. 

Gibt es ein besonderes persönliches Erlebnis aus den letzten Monaten, das du mit uns teilen möchtest?
Persönlich habe ich die spezielle Zweisamkeit mit meinem Partner als sehr angenehm erlebt. Wir haben auch eine sehr schöne Österreichrundfahrt gemeinsam gemacht. Mir ist vor allem bewusst geworden, in welchem Luxus wir leben – dass wir alles machen können. Das schärft das Bewusstsein.
Als Freiberuflerin kann man sich die Arbeitszeit in den eigenen Räumlichkeiten selbst gut einteilen, das ist in diesen sonderbaren Monaten von Vorteil. Auch bin ich familiär unabhängig, und ich musste mich im ersten Lockdown nicht um kleine Kinder oder Homeschooling kümmern. Trotz sehr nachdenklicher Zeiten, versuchte ich mir immer meine Privilegien vor Augen zu führen und weiter zu machen.

Mit welchen Gefühlen siehst du den nächsten Monaten entgegen?
Für mich wird sich dieses Jahr sicherlich etwas ändern. Im Winter bin ich normalerweise ein paar Monate im Ausland. Das wird heuer flachfallen. Ich bin nicht traurig deswegen. Es wird einfach ein etwas anderer Winter. Man trifft sich nicht mehr auf Partys, sondern nur zu viert oder maximal zu sechst. Die Konversation wird dadurch anders, auch intensiver. Das empfinde ich als angenehm. 

Was wünschst Du dir von der Gesellschaft, insbesondere von kunstinteressierten Menschen im Umgang mit Corona?
Man weiß ja nicht, wie sich die Situation wirtschaftlich weiter auswirken wird. Wenn die allgemeine Stimmung eine schlechte ist, wird die Gruppe, die Zeit und Geld für Kunst hat, kleiner. Ich wünsche mir Interesse und Feuer. Das tollste ist, wenn jemand wirklich eine Begeisterung für die Kunst hat. Das freut mich am meisten!

Wir freuen uns auf den Atelierbesuch bei Eva Wagner im Frühling 2020 und danken für das Interview. Finden Sie hier den LINK ZUR WEBSITE. 

ARTISSIMI ATELIER bietet Künstlern einen Rahmen, um ihre Welt und ihr Werk dem Publikum näher zu bringen. 
CHRISTL BUBIK liebt es, Menschen neue Welten zu eröffnen und einen Blick hinter das Offensichtliche zu werfen. Kontakt: Christl@artissimi.at
Foto: Eva Wagner in ihrem Atelier , Foto: David M. Peters


WENN DIE ELISABETH...
19.11.2020 von Elisabeth Wolf
NICHT SO SCHÖNE BEINE HÄTT...
Als kleines Kind fand ich es noch lustig, wenn man mir unentwegt dieses berühmte Lied vorsang. Später freute ich mich vor allem auf den Guglhupf, den ich mir zum Namenstag wünschte. Heute faszinieren mich die Geschichten verschiedener Heiliger und Namenspatrone, die sehr stark in Kunst und Kirche vertreten und teilweise sehr spannend sind.
Immer lerne ich Neues, wenn ich über Orte, Namen oder Ereignisse recherchiere, so wusste ich z.B. nicht, warum die Kirche des "Deutschen Ordens" in der Wiener Singerstraße das Patrozinium der Hl. Elisabeth trägt.  
Meine Namenspatronin, die Hl. Elisabeth von Thüringen, war eine Ungarische Prinzessin. Sie lebte im 13. Jh u.a. auf der Wartburg, wo sich auch Martin Luther einige Zeit versteckt hielt (aber in einem anderen Jahrhundert) und gründet nach dem Tod ihres Mannes Ludwig von Thüringen (einigen Quellen nach MIT ihm) ein Hospital. Sie widmete sich der Krankenpflege und verteilte Essen an Bedürftige. Bekannt ist vor allem ihr "Rosenwunder", bei dem sich das Brot, das sie an Arme verteilte, in Rosen verwandelte, weil sie als verschwenderisch galt und eine Notlüge erfand. Als sie auf frischer Tat ertappt wurde und ihre Schürze öffnen musste, befanden sich tatsächlich Rosen darin...
Meine Lieblingsstatue der Hl. Elisabeth befindet sich im Kunsthistorischen Museum (Foto). Heute könnten Sie vielleicht in die Deutschordenskirche in der Singerstraße gehen, denn die wird trotz Lock Downs geöffnet sein, ebenso wie der wunderbare Innenhof! 
Meinen Namensträgerinnen wünsche ich alles Gute zum Namenstag!
Herzlichst,
Ihre Elisabeth Wolf
Wenn Sie das alte Lied wieder einmal hören wollen, hier der LINK.
Wer mehr über die Hl. Elisabeth von Thüringen wissen möchte, hier ein interessanter LINK.
Foto: Claudia Blake Photography courtesy KHM-Verband, Statue der Hl. Elisabeth 

UNSERE LIEBSTEN GALERIEN IN WIEN
17.11.2020 von Antonia Baumgartner
Im Blog "Kultur erleben trotz Lockdown" haben wir bereits auf einige Galerien verwiesen. Da wir finden, dass es noch mehr Nennenswerte gibt, möchten wir der Wiener Galerienszene einen eigenen Blog widmen.
  1. Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
    Die Galerie Elisabeth & Klaus Thoman präsentiert zurzeit die Ausstellungsreihe tart.vienna, die in Kooperation mit österreichischen und internationalen Künstlern entstanden ist. Im Zuge dieser sind seit 11.11. Werke von Nino Stelzl ausgestellt.
  2. Galerie Ernst Hilger und Hilger Next
    In der Galerie der Innenstadt läuft bis 20.11. die Ausstellung "Terra Australis" mit Arbeiten von vier zeitgenössischen Künstlern aus Australien: Danie Mellor, Janet Laurence, Linde Ivimey und Tamara Dean.
    Hilger Next in der alten Anker Brotfabrik hingegen gibt 15 Studierenden aus der Klasse für Grafik und Druckgrafik die Möglichkeit der Präsentation in der Ausstellung "Die sichtbare Wahrheit", die bis 19.12. in der alten Anker Brotfabrik läuft. Hier der LINK.
  3. Lukas Feichtner Galerie
    Auch der Galerie Lukas Feichtner, die sich in der Seilerstätte befindet, statten wir immer gerne einen Besuch ab. Bis 21.11. können Sie noch die Ausstellung "desire for initimacy" der jungen Künstlerin Albana Ejupi bewundern.
  4. Galerie Gerersdorfer
    Zwischen 14.11. und 23.12. zeigt und verkauft die Galerie Gerersdorfer ausgewählte Zeichnungen und Radierungen des österreichischen Künstlers Paul Flora, dessen Werke sich durch seine fein abgestuften Kontrastierungen und seine präzise Linienführung auszeichnen.

    Wir hoffen, Sie können mit unseren Tipps Ihren Durst nach Kunst und Kultur stillen. Lassen Sie uns wissen, zu welcher Galerie Sie am liebsten gehen und verlinken Sie uns auf Ihrem nächsten Facebook- oder Instagram-Post.  
    Herzlichst,
    Ihr Artissimi-Team 
    Foto: Stinkfish_Material Borders, Berkeley Girl, 2018, Spray paint, wooden object, courtesy Galerie Ernst Hilger

"WIR KÖNNEN DEN WIND NICHT ÄNDERN,
ABER DIE SEGEL ANDERS SETZEN."
Aristoteles 

5.11.2020
Die Museen sind leider geschlossen, dafür bietet das Auktionshaus im Kinsky eine wunderbare (kostenlose) Alternative. Die Verkaufsausstellung "ZEITREISE - Österreichische Kunst aus 7 Jahrzehnten" wurde verlängert und läuft bis Samstag, 7. November um 17.00 Uhr. Der Katalog ist kostenlos,  Sie könnten das Spiel "Welches Kunstwerk kostet am meisten?" spielen. Ich denke Sie werden erstaunt sein!
Es erwartet Sie eine Vielzahl an ausgewählten Gemälden: von Attersee bis Hundertwasser, von Eva Wagner bis Martin Schnur (wir werden beide Künstler nächstes Jahr in deren Ateliers besuchen), von Xenia Hausner (leider schon verkauft) bis zu zahlreichen Skulpturen von Bildhauern. Diese Ausstellung sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen, vielleicht machen Sie sogar eine Neuentdeckung! DETAILS
Herzlichst,
Ihre Elisabeth Wolf 
Foto: Artissimi im Auktionshaus im Kinsky, Gemälde Xenia Hausner (Ausschnitt)

STADTSPAZIERGANG "ITALIEN IN WIEN": EIN RÜCKBLICK
14.10.2020 von Antonia Baumgartner 
Urlaub in Italien war diesen Sommer nur eingeschränkt möglich. Deshalb haben wir Italien einfach nach Wien geholt und die italienische Seite an Wien erkundet. Elisabeth, die selbst fließend Italienisch spricht, erzählte auf ihrer Tour, wie viel Italien sich hinter der Architektur der Karlskirche versteckt, was genau der Albrechtsplatz und der Michaelerplatz mit Italien zu tun haben und welchen Einfluss italienische Künstler, Komponisten und Feldherren auf unser schönes Wien hatten. 
Der Stadtspaziergang startete an der Karlskirche, vorbei an der Secession zur Augustinerkirche und weiter zu den römischen Ausgrabungen am Michaelerplatz. Bevor die TeilnehmerInnen eine echte italienische Pizza in der beliebten Pizzeria "Regina Margherita" verkosteten, erzählte Elisabeth noch einige spannende Geschichten zur Minoritenkirche, die gleichzeitig auch als Heimat der italienischsprachigen Gemeinde Wiens gilt. 
Haben Sie Lust bekommen, ein wenig italienischen Flair zu verspüren? Dann freut es uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unsere Tour "Italien in Wien" auch privat buchbar ist. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
HIER NOCH EIN LUSTIGES VIDEO ZUM EINSTIMMEN
A presto, 
Ihr Artissimi – Team
Foto: Ferstel Passage, Claudia Blake Photography

IM MODEHIMMEL
5.10.2020 von Antonia Baumgartner
Wien gilt nicht nur als eine der schönsten Kunst- und Kulturstädte der Welt, sondern hat auch modetechnisch ganz schön was zu bieten. Bei unserer Tour "DIE SCHÖNE WIENERIN" konnten die Teilnehmerinnen für einen halben Tag in die Wiener Modewelt eintauchen und im Salon der renommierten Designerin Susanne Bisovsky Modeluft schnuppern.
Die Tour begann mit einem historischen Exkurs von und mit Elisabeth Wolf: Woher kommt das Worte Mode überhaupt? Wer hat sich früher von der Wiener Werkstätte einkleiden lassen?  Und wie schaffte es eine Giraffe die ganze Wiener Modewelt zu beeinflussen?
Während die Teilnehmerinnen eifrig Fotos vom Schneiderhandwerksgeschäft Knize oder vom ehemaligen Kaufhaus Zwieback knipsten, erzählte Elisabeth von der Entstehungsgeschichte der Wiener Mode. Heute ahnt man gar nicht, dass sich auf der Kärntner Straße die Werkstätten der Modeschöpfer Fred Adlmüller und der Modistin Adele List oder auf der Mariahilfer Straße die Ateliers der Schwestern Flöge und Gertrud Höchsmann befanden.
Das Highlight der Tour war der Besuch im Salon von Susanne Bisovsky, die erst vor wenigen Wochen mit dem Österreichischen Mode-Staatspreis ausgezeichnet wurde. Sie weiß, wie Haute Couture auf Wienerisch funktioniert. Dürfen wir vorstellen: Den Wiener Chic.
Bei Café und Gugelhupf hatten die Teilnehmerinnen genug Zeit, Susanne Bisovsky Fragen zu stellen und von ihr designte Mode anzuprobieren. Viele nützten gleich die Gelegenheit, um ihre persönliche Garderobe mit einem Kleidungsstück von Susanne Bisovsky zu erweitern...
Sie sind an Mode interessiert und konnten bisher noch nie hinter die Kulissen einer renommierten Modedesignerin schauen? Dann begleiten Sie uns doch auf unserer nächsten Tour am 9. Oktober! Wir freuen uns auf Sie!
DIE SCHÖNE WIENERIN BUCHEN
Foto: Claudia Blake Photography courtesy Salon Susanne Bisovsky


MORGEN: LEPORELLO MIT ARTISSIMI
9.7.2020
Diesmal musste ich nicht so früh aufstehen...
Morgen um 07.52 gibt es einen Artissimi Bericht schon zum Frühstück. Wir danken Antonia Löffler herzlichst für diese wunderbare Möglichkeit und sind schon seeeehr gespannt auf den Bericht in LEPORELLO AUF Ö1 MORGEN FREITAG!
HIER DER LINK
Schönen Tag und alles Liebe,
Elisabeth Wolf
Foto: Artissimi

KOPENHAGEN von Johanna Wallner
8.7.2020
Nach einem aufregenden Auslandssemester an der University of Copenhagen möchte ich mit Ihnen meine persönlichen kulturellen Lieblingsplätze teilen, die man am besten auf einem sommerlichen Kurzurlaub genießen kann. Nachdem wir nun innerhalb Europas endlich wieder reisen dürfen, sollte man die Chance nutzen und Kopenhagen entdecken! Die Hauptstadt Dänemarks ist zwar nicht für freundliches und beständiges Wetter bekannt, jedoch umso mehr für ihr großes Kunst und Kultur Angebot. Die 1167 gegründete Hafenstadt schafft es wie kaum eine andere alt und neu auf ganz besondere Weise zu verbinden. Vor allem in der Architektur, welches für mich in der dänischen Gesellschaft im Kunstbereich an oberster Stelle steht, wird dies sichtbar.
 
Wer ein paar aufregende Tage in Kopenhagen verbringen möchte, sollte zu Beginn auf jeden Fall im Danish Architecture Center vorbeischschauen. Es befindet sich in einem modernen Gebäude namens BLOX, welches als architektonisches Wahrzeichen gilt und für eine nachhaltige Stadtentwicklung steht. Immer wieder gibt es dort ganz besondere Ausstellungen, die z.B. auch die Verbindung zwischen der dänischen Kultur und der berühmten Architektur und Design herstellen. Danach sollte man auf jeden Fall noch über die Fahrrad- und Fußgängerbrücke neben dem Gebäude in Richtung des Stadtteils Christianshavn gehen. Diese ist eine von vielen hochmodernen Brücken der Stadt. dac.dk/en/
 
Ein kurzer Stopp lohnt sich gleich danach auch bei dem berühmten Black Diamond, auch bekannt als Royal Danish Library. Diese befindet sich ein paar Gehminuten von BLOX. Der Eintritt ist kostenlos und regelmäßig finden dort öffentliche Veranstaltungen statt. Auch Touren durch das Gebäude werden angeboten. Was es jedenfalls zu beachten gilt: während man mit der Rolltreppe in der beeindruckenden Eingangshalle hinauf fährt, einmal umdrehen und die besondere rote Cirkelbroen-Brücke, die einem Segelschiff ähnelt auf der anderen Uferseite bestaunen. www5.kb.dk/en/
 
Wer sich auch ein bisschen für das Studentenleben vor Ort interessiert, darf zwei architektonisch wichtige Studentenheime nicht verpassen. Das Urban Rigger Projekt zeigt wie nachhaltiges Wohnen in der Stadt möglich ist. Wiederverwendete Schiffscontainer wurden in eine Wohninsel für Studierende mit Community-Garten und Unterwasser-Küche verwandelt. Der weltbekannte Architekt Bjarke Ingels hat dieses Projekt designed und ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall! Auch das Tietgenkollegiet am South Campus (Stadtteil Amager) der Universität ist ein richtiges Highlight. Ganz nach dem Motto Community umfasst das runde Studentenheim viele Balkone, Gemeinschaftsräume und Grünflächen, die nach innen ausgerichtet sind. Schon einmal am Campus angelangt, sollte man sich auch in das innere des Universitätsgebäudes (Faculty of Humanities) wagen und die besondere Architektur und das Design bestaunen. Lichterbäume, Holzliegen und Designermöbel erinnern an ein teures Hotel. Aber nein, es ist "nur” eine öffentliche Universität. www.urbanrigger.com
 
Hat man von einzigartiger Architektur noch nicht genug bietet sich die moderne Müllverbrennungsanlage, die seit Oktober 2019 ein sogenannter Urban Mountain ist, für einen Ausflug an. "Copenhill” wird von den Einheimischen zum Wandern, Laufen, Klettern und Skifahren verwendet. Besucher können sich entweder die volle Ausrüstung ausborgen oder aber kostenlos mit dem Aufzug den "Berg” hinauffahren bzw. hinauf spazieren. Die Aussicht ist atemberaubend. www.copenhill.dk/en
 
Auch der langgezogene Park "Superkilen” im Stadtteil Nørrebro kann man nur als einzigartig beschreiben. Die generationenübergreifende Multikulti-Szene ist kaum mit anderen Orten Kopenhagens zu vergleichen. Ob ein knallroter Platz mit Doppelsitz Schaukeln und Boxring, oder ein von Schlangenlinien übersehter Asphaltboden mit künstlichem Hügel für die coolsten Fotos; jeder Blick bietet Überraschungen. 
 
Wer nun erstmal genug von Architektur hat und sich nun eher wieder der klassischen Kunst widmen möchte, sollte unbedingt einen Besuch in der Glyptothek www.glyptoteket.com und der National Gallery www.smk.dk/en/ einplanen. Beide gelten als die beliebtesten Kunstmuseen der Stadt und bieten besondere Ausstellungen. Vor allem das Gebäude der Glyptothek ist atemberaubend und an Dienstagen ist der Eintritt sogar kostenlos. Für Kunstliebhaber ist es aber noch viel wichtiger auch dem Louisiana Museum of Modern Art einen Besuch abzustatten. Dieses einzigartige Museum schafft es immer wieder Kunst, Architektur und aktuelle gesellschaftliche Themen der Medien aufzugreifen und in den einzelnen Ausstellungen zu thematisieren. Eines ist klar: In Louisiana ist sicher für jede und jeden etwas Passendes dabei. www.louisiana.dk/en
 
Im Zentrum der Stadt kann man sich zur Pause dann auch gleich noch eines der besten belegten Brote (Smørrebrød) des Landes kaufen. Die Torvehallerne Nähe Nørreport ist bekannt für das indoor Markt-Feeling rund um Spezialitäten. Empfehlenswert von allen Smørrebrød Sorten ist vor allem Kartoffel, Hering oder Dänisches Fleischbällchen, da diese die traditionellsten sind. Lassen Sie es sich schmecken! torvehallernekbh.dk 
Ich hoffe ich konnte Sie für eine Reise nach Kopenhagen begeistern. Sollten Sie noch weitere Tipps und Empfehlungen benötigen, zögern sie nicht mich persönlich zu kontaktieren. 
Herzlichst,
Johanna Wallner
PS: Johanna hat sich leider in Kopenhagen verliebt und wird Artissimi in Zukunft nur mehr ab und an von dort unterstützen. Wir wünschen ihr von Herzen alles Liebe und Gute!
Elisabeth Wolff & Artissimi Team
Foto: copyright Johanna Wallner 

PERSÖNLICHE EMPFEHLUNG
12.5.2020
WUSSTEN SIE, dass es in Wien Museen gibt, die keine Subventionen bekommen? Oder dass es ein Museum gibt, das bis vor Kurzem 96% internationale Besucher hatte, und Menschen, die sogar extra dafür nach Wien anreisten?
Karin Höfler und Gerhard Strassgschwandtner sind Idealisten, wie sie die Welt braucht! Sie betreiben seit Jahren das "Dritte Mann Museum" ohne Förderung! "Gerhard ist Sammler...", sagt Karin, "...und ich bin mit einem Museum verheiratet..."
Selbst habe ich erlebt, wie dieser Geheimtipp auch bei Wienern und hier sogar bei Kindern und Teenagern gut ankommt. Das hat vielerlei Gründe:
1) gibt es niemanden, der mit so viel Charme, Wissen und Humor über diesen Film erzählen kann und so viele spannende Geschichten erlebt hat!
2) ist das Museum unkonventionell und hat sogar
3) einen urigen Keller.
4) gibt es hier die größte Sammlung der Zwischen- und Nachkriegszeit inklusive ungeöffneten Esspaketen.
5) Karin und Gerhard sind einmalig!

Also nichts wie hin! In eigener Sache hier noch ein LINK, wie sie das Museum unterstützen können.
DAS MUSEUM ÖFFNET ERNEUT am 13. Juni 2020 mit einer zusätzlichen Sonderausstellung:
"Wien 1945 - Stunde Null" 

HIER DER LINK

Ich verspreche Ihnen, Sie werden begeistert sein!
Herzlichst,
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Karin und Gerhard in "ihrem" 3. Mann Museum, 1040 Wien, Pressgasse 25



OASEN IN WIEN
oder ORTE, DIE (MICH) GLÜCKLICH MACHEN
6.5.2020
Letzen Samstag ging ich in den Burggarten, um dort die Pfingstrosen zu sehen, und danach den Flieder am Heldenplatz. Der Flieder schwächelt heuer, die Pfingstrosen sind eher schon verblüht. Dafür überzeugen die roten Kastanien vor der Hofburg (Foto). So oder so ist der Burggarten einer der Orte in Wien, die mich immer glücklich machen. Besonders mag ich den Brunnen umringt von großen Bäumen, die Enten, das Rauschen und den Blick auf das secessionistische Palmenhaus (Simple Facts: Jugendstil, Friedrich Ohmann, 1899-1906). So geht es gleich flott weiter in meine nächste Oase, den Volksgarten und beim Eingang bin ich bereits überwältigt: die ersten Rosen blühen schon! Persönlich nenne ich ihn ja den Rosengarten, wie sonst. Meine Freundinnen haben mir eine Rose geschenkt, die besuche ich sehr oft und schaue, wie es ihr geht. Eine Rosenpatenschaft finde ich ein einzigartiges Geschenk, um jemanden GLÜCKLICH zu machen (vielleicht die Mama). HIER DER LINK
Der Weg zu meiner Rose ist aber lange, denn ich komme an keiner Blüte vorbei, ohne daran zu riechen, an den zwei Springbrunnen und beobachte Frau Schäfferin, wie sie "ihre" Meierei klar zum Aufsperren macht (ihr FruFru ist 100% Glück). Am Ende halte ich mich sogar bei Kaiserin Elisabeth auf. Das fließende Wasser und die Ruhe sind wunderbar. (Simple Facts zum Denkmal: die Sisi Statue wurde von Hans Bitterlich aus einem 8000 kg schweren Laaser Marmor geschlagen. Das Denkmal wurde am 4. Juni 1907 unter Kaiser Franz-Joseph enthüllt). Wenn die Sisi wüsste, wie viel sie da wiegt...
Einer meiner absoluten Lieblinge im Volksgarten ist die große Platane, sie ist ein Naturdenkmal. Es macht mich immer glücklich, wenn ich unter ihr stehen darf. Finally suche ich neue Innenhöfe. Und ich finde viele, die geöffnet sind, und leer. In einem esse ich dann meine Leberkäsesemmel auf einer Bank und kann es kaum glauben, dass mich dabei nur die Vögel begleiten, mitten in der Wiener Innenstadt... 
Ja, in Wien kann man Urlaub machen!
Herzlichst,
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Artissimi

#ENERGIEBRINGER
27.4.2020
Bis wir endlich wieder führen dürfen, lade ich Sie auf einen virtuellen Spaziergang ein! HIER DER LINK ZUM VIDEO! Danke an WIEN ENERGIE für diese tolle Erfahrung und halten Sie uns die Daumen, dass wir schon bald GUTE neue Richtlinien bekommen. Denn dann starten wir durch mit vielen neuen Terminen und Touren! 
Herzlichst
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Artissimi

FLIEDERBLÜTE AM ST. MARXER FRIEDHOF
24.4.2020
Wussten Sie, dass der St. Marxer Friedhof der einzige noch erhaltene Biedermeierfriedhof Mitteleuropas ist, und unter Denkmalschutz steht? Nach der Eröffnung des Zentralfriedhofes wurde er nicht mehr belegt, und über die Jahre zu einem der romantischsten Orte Wiens überhaupt. Nun ist der perfekte Zeitpunkt für einen Besuch: der Flieder hat sich dort wild verbreitet. Beim Eingang links finden Sie eine "Prominententafel", der bekannteste unter ihnen: Wolfgang Amadeus Mozart. Kleiner praktischer Hinweis am Rande: WC geöffnet!
TIPP: unbedingt Fotoapparat und Wasser mitnehmen!
NOCH MEHR INFOS            
Genießen Sie Ihr Wochenende!      
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: copyright Artissimi

BLAUREGEN IN SCHÖNBRUNN
23.4.2020
Es ist schon Glück, wenn man eine Freundin hat, die aus Leidenschaft Fotografin ist, sich für Kultur interessiert und so gerne Kaffee trinkt wie ich! Danke Claudia für dieses wunderbare Foto! Es ist ebenso Glück, wenn man in der Nähe eines der schönsten Schlösser der Welt wohnt, und kostenlos dort spazieren kann. Jedes Jahr warte ich auf meinen liebsten Moment, wenn der Blauregen blüht. Gestern hat es geklappt! Er ist dieses Jahr zwar stark zurückgeschnitten, in jedem Fall aber ein einzigartiger Anblick. Auch die Nebengärten sind schon sehr schön und viele der Brunnen glänzen und sprühen nach dem Winterputz. Zögern Sie nicht und fangen Sie diesen Moment ein! (U4/ Schloss Schönbrunn oder Hietzing)
Falls Sie noch ein paar SIMPLE FACTS brauchen: Wissen Sie, woher der Name Schönbrunn überhaupt kommt? Das bedeutende Kulturdenkmal zählt seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Legende zufolge soll Kaiser Matthias während eines Jagdausfluges 1612 die Quelle entdeckt haben: "Oh, welch ein schöner Brunnen"...
Herzlichst
Elisabeth Wolf
Foto: Blauregen in Schönbrunn von Claudia Blake Photography 

DIE STUNDE DER KUNST von Margret Greiner
11.4.2020
Herzlichen Dank, liebe Frau Greiner, für diesen exklusiven Beitrag für Artissimi! Wir freuen uns schon besonders auf die geplante Lesung mit Ihnen! Alles, alles Liebe und Gute aus Wien!

Frauen sind als Krisenmanagerinnen in schwierigen Zeiten besonders gefragt und besonders erfolgreich. Das weiß ich aus der Geschichte der Wienerinnen, über die ich Bücher geschrieben habe. Emilie Flöge, Margaret Stonborough-Wittgenstein, Friederike Beer-Monti sind im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts geboren, alle drei haben zwei Weltkriege miterlebt, die Spanische Grippe 1918, wirtschaftlichen Zusammenbruch. Zwei von ihnen  mussten vor den Nazis fliehen und ins Exil gehen.

Gerade heute, da sich das Klagen über verhängte Einschränkungen und die Irritation darüber, dass nicht mehr alles planbar und verfügbar ist, mit apokalyptischem Raunen in den Medien entlädt, frage ich mich, was diesen Frauen die Kraft gegeben hat, ihr Schicksal zu meistern. Mit einem Modewort ist es die Frage nach der Resilience, der psychischen Widerstandskraft, der Fähigkeit, trotz enormer Belastungen glücklich zu sein.

Die Familie, könnte man mutmaßen, hochgepriesene Quelle allen Glücks, hilft über alle Fährnisse hinweg. Aber die familiären Verhältnisse meiner Protagonistinnen waren schwierig. Gustav Klimt war Emilie Flöges Lebensmensch, er war sicher mehr von ihr abhängig als sie von ihm. Man muss nur seine Postkarten an sie lesen, eine aufschlussreiche und oft vergnügliche Lektüre. Friederike Beer-Monti hatte kurzfristig einen italienischen U-Boot-Kapitän zum Mann, lebte mit ihm auf der kleinen Insel Procida im Golf von Neapel, kehrte nach Wien zurück. Sie blieb ihr Leben lang mit dem Maler Hans Böhler verbandelt, auch als sie als Galeristin nach New York gezogen war. Margaret Stonborough Wittgenstein lebte zunächst das klassische Familienmodell mit Ehemann und zwei Kindern, aber die Ehe mit Jerome Stonborough erwies sich als desaströs.

Nichts mit "Trautes Heim, Glück allein."

Ich behaupte: Es war die Kunst, die allen drei Frauen die Kraft gegeben hat, allen Widrigkeiten und Katstrophen in ihrem Leben zu trotzen. Der entschiedene Glaube daran, dass es etwas gibt, was über den Alltag hinausweist, die Finsternis aufreißt, den Blick weitet, auf dass sich im Erlebnis von Schönheit die Seele mit Stärke auflädt und fähig wird zum Aufbegehren.

Kunst ist natürlich viel mehr als  Schutzkleidung, Impfstoff und Medizin, darf aber durchaus in dieser Weise instrumentalisiert werden. Sie ist auch in Zeiten geschlossener Museen reichlich vorhanden. Die Museen und Galerien vermitteln umfänglich virtuelle Spaziergänge durch ihre Bestände. Kunstbücher warten zu Hause darauf, einmal wieder in die Hand genommen zu werden. Schauen Sie sich einmal im Internet Klimts Porträts von Emilie Flöge, Margaret Wittgenstein und Friederike Maria Beer an und entdecken Sie, wie der Maler das unterschiedliche Wesen dieser Frauen zu fassen wusste.

"Kunst ist Ankommen an einem anderen Ort.", hat Franz Marc geschrieben. Dieser metaphorische Ort ist nicht kontaminiert von Viren, er ist die produktive Erfahrung des Schönen als unendliches Gespräch mit dem Kunstwerk.
* * 
Das Betrüblichste für eine Autorin ist, wenn Lesungen ausfallen. Sie sind das wahre Glück, wenn man sein Publikum erreicht. Leider mussten mehrere Lesungen in Wien abgesagt werden, (wo es das aufmerksamste Publikum überhaupt gibt), ebenso in Lissabon und einigen deutschen Städten.
* *
Es erreichte mich die Nachricht, dass der Galerist Prof. Martin Suppan überraschend gestorben ist. Ich hatte ihn bei meiner Premierenlesung über Beer-Monti im Oktober in der Klimt-Foundation kennengelernt. Er hat sich sehr für eine Wiederentdeckung  des Malers Hans-Böhler eingesetzt. Eine Lesung mit mir im Palais Coburg war im Gespräch.
* *
Die Klimt-Villa bietet einen besonderen Mundschutz an. Die Urenkelin Klimts, Brigitte Huber, hat Atem-Masken mit einem Klimt-Emblem verziert. Mit dem Kauf kann man die Klimt-Villa unterstützen. www.klimtvilla.at/index_wp.php
* *
Mit großem Vergnügen habe ich in der ZDF-Mediathek André Hellers  Inszenierung des "Rosenkavalier" aus der Berliner Staatsoper angeschaut. Günther Groissböck als Ochs von Lerchenau ist unübertrefflich, Camilla Nylund eine souveräne Marschallin. Die Aufführung ist noch bis zum 19.6. abrufbar. Bei dem Empfang im Hause Faninal tauchen auch Gustav Klimt und Emilie Flöge auf, Klimt im Malerkittel und Emilie Flöge in einem ihrer fließenden Kleider mit geometrischem Dekor. Ich bin sicher: Klimt wäre niemals in seinem Kittel zu einem Empfang in ein Palais gegangen. Bei solchen Gelegenheiten trug er schwarzen Gehrock mit Weste oder einen Anzug mit breitem Kummerbund! Das weiß natürlich auch André Heller. Aber der Wiedererkennungseffekt ist bei Klimt eben größer, wenn er als Kunstmönch erscheint.   HIER DER LINK

BÜCHER VON MARGRET GREINER (AUSWAHL):
"Auf Freiheit zugeschnitten", Emilie Flöge, Modeschöpferin und Lebensgefährtin Gustav Klimts.
"Margaret Stonborough-Wittgenstein" Grande Dame der Wiener Moderne.
"Ich will unsterblich werden", Friederike Beer-Monti und ihre Maler
HIER DER LINK zur Website von Margret Greiner
FOTO: Margret Greiner

WAS TUN IN DEN FERIEN (MIT KIDS & TEENS)
8.4.2020
Sehr geehrte Artissimi Kunden,
hoffentlich kommen Sie gut zurecht! Diesmal habe ich u.a. nicht nur Kulturtipps gesammelt sondern auch welche, die der Seele gut tun sollen und gleichzeitig einheimische Unternehmer stützen. 
Viele Menschen berichten mir, dass ihnen besonders das Kaffee trinken mit Freunden abgeht. Ein Wiener Kaffeehaus ist unersetzbar, aber zumindest an der Tortenqualität scheitert es nicht, versprochen!
Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen FROHE OSTERN und alles Liebe,
Ihre Elisabeth Wolf

LACHEN
Martin Czapka, Cartoonist, Designer, Grafiker und Allroundkünstler verwöhnt uns zur Zeit täglich auf INSTAGRAM und auf seiner Website kostenlos mit seinen Cartoons (Foto). Danke lieber Martin, bitte nicht aufhören! Sollten Sie ein persönliches Cartoon brauchen ist Martin perfekt! Viel Spaß!
HIER DER LINK

TORTEN ESSEN
LANDTMANN'S ORIGINAL TORTENSHOP

Die Nachricht, dass einer der besten Tortenproduzenten der Stadt SIEBEN Tage die Woche liefert ist herrlich! Die Freude ist groß und es wird bei uns zu Hause sehr schnell bestellt werden... 
HIER DER LINK

DENKMAL RUNDGANG MACHEN
Das Österreichische Kunstmagazin Parnass hat einen wunderbaren Spaziergang für Kulturinteressierte ausgearbeitet. Ein Abonnement ist ebenso sehr zu empfehlen.
HIER DER LINK

POSTKARTEN SCHREIBEN

Ja warum eigentlich nicht? Noch nie gab es eine so große Anzahl an wunderschönen Karten und noch nie wurden so wenige geschrieben. Auf geht's - 100% make you feel good Garantie!

IN DIE NATIONALBIBLIOTHEK GEHEN
Wann waren Sie das letzte mal im Prunksaal? Nichts wie hin und kostenlos, virtuell. Ihre Kinder werden begeistert sein!
HIER DER LINK

INS SCHLOSS SCHÖNBRUNN GEHEN
Sie haben Recht, der Schlosspark ist gesperrt. Dafür gibt es auch hier einen kostenlosen, virtuellen Rundgang. Das Highlight: Sie sind dabei alleine und nicht, wie früher an manchen Rekordtagen, mit bis zu 10.000!!! Personen. Sogar den kleinen Wolfgang Amadeus Mozart kann man sehen, haben Sie ihn schon entdeckt? Sonst helfe ich Ihnen gerne dabei! Viel Vergnügen!
HIER DER LINK

EINE FREMDSPRACHE ÜBEN
Fun Factor: hoch! Es gibt ja viele neue Apps und Online Kurse, die das Leben zur Zeit einfacher machen sollen. Gehören Sie zu denen, die eine Sprache üben oder lernen wollen oder hinter den Kids & Teens her sind, damit sie dies tun. Polyglott DUOLINGO soll dafür ein super Medium sein. Probieren Sie es einfach aus! Wenn Sie lieber "das Heft in der Hand halten" empfehle ich ein Abonnement einer Zeitschrift in "Ihrer" Fremdsprache. Die Französische Vogue, die Italienische Amica oder Lei, das Englische Hello Magazine... alles ist erlaubt.

WINDOW SHOPPING
Manche bemühen sich sehr, einige andere wiederum gar nicht. Spannend sind auch die Informationen, die so in diversen Auslagen hängen. Auf in die Wiener Innenstadt, Sie gehört Ihnen fast alleine. Fotoapparat mitnehmen!

AUSFLÜGE MACHEN
Schloss Marchegg ist sehr romantisch und nicht weit von Wien entfernt. Zwar ist fast alles geschlossen, aber Sie können die Störche wahrlich beim Klappern beobachten, Ihnen beim Nestbauen und "Segeln" zuschauen, einen kleinen Rundwanderweg mit Weihern gehen und vielleicht die Polnischen Pferde inkl. Fohlen sehen. Nehmen Sie einen Feldstecher mit. Am Weg dorthin gibt es einige Bäcker, Sie sollten also auch nicht verhungern. 

OSTERORATORIUM HÖREN, J. S. Bach, BWV 249
Bach geht immer. Besonders das Osteroratorium. Hier eine schöne Aufnahme mit Philippe Herreweghe. 
HIER DER LINK
CARTOON: Martin Czapka


 

STADT.LAND.G'WAND.Kolumne
3.4.2020
Es ist immer eine besondere Freude, wenn ein neuer BLOG Beitrag von der Salzburger Journalistin Sabine Steindl ankommt. Sabine selbst eine äußerst bereichernde Persönlichkeit, berichtet über besondere Menschen, Sehnsuchtsorte, Brauchtum, Traditionen und Bekleidung, sowohl im klassischen als auch im traditionellen Bereich. Aber auch ihre Tipps sind wirklich empfehlenswert! 
STADT.LAND.G'WAND.Kolumne. Jedes Monat gibt es ein neues Thema. Die erste Kolumne widmet sie dem Thema "Servus Heimat". Darin schreibt sie darüber, wie wir uns in unsicheren Zeiten wieder auf unsere Heimat, das Ursprüngliche und Regionale besinnen. Geschmückt mit vielen schönen Gedanken und besonderen Fotos fühle ich mich schon fast dort, am Land, und die Ruhe strömt herbei... Auf ihrem Blog SOLO Steindl finden sich noch viele weitere spannende Beiträge über Menschen & Plätze, Mode & Stil und Tracht & Tradition. Viel Spaß!
Das Lesen und Abonnieren zahlt sich aus, #Artissimiapproved
HIER DER LINK
Mit lieben Grüßen,
Ihre Elisabeth Wolf
Foto: Sabine Steindl

WAS TUN AM WOCHENENDE (MIT KIDS & TEENS) #KULTURTROTZCORONA
28.3.2020 von Elisabeth Wolf
  1. INSTAGRAM ACCOUNT ANLEGEN
    Wenn Sie Kunst lieben, kommen Sie an einem (passiven) Insta Account nicht vorbei. Sollten Sie Anleitungen dazu brauchen, können Ihnen Lea und Johanna - meine Assistentinnen - (oder Ihre Kinder...) dabei helfen.
    Hier meine TOP TEN (mit make you feel good Garantie):
    KUSAMA_ARCHIVE / IANDAVENPORT_OFFICIAL / LEWISMILLERDESIGN / SUSANNEBISOVSKY / MURAKAMI_ARCHIVE / DOUBLEBASSMAKERVIENNA / VIENNISSIMALIFESTYLE / BANKSY / STINKFISHSTINK / MUMOK_VIENNA
  2. ALTE FOTOALBEN ANSCHAUEN
    In meiner Familie haben wir diese Woche schon viel gelacht. Vor Jahren habe ich Fotos digitalisiert, einfach einscannen und Album drucken. Es war das schönste Geschenk für meine Eltern zum 70er. Mein Onkel wünscht sich jetzt auch ein Album zum 80er. Sie werden staunen, wie gut die Qualität ist.
  3. SPAZIEREN MIT KULTUR
    Meine Tipps: Lainzer Tiergarten mit Hermesvilla (außen), ein Schlosspark, der nicht gesperrt ist! Stadtpark oder Rathauspark: ideal zum "Statuenraten". Jause mitnehmen! 
  4. SUSANNE BISOVSKY
    hat nicht nur eine neue, wunderbare Website, sondern auch einen ONLINE SHOP. Obgleich das Erlebnis, bei ihr im Salon einzukaufen, nur einem "Krisenangebot" gleicht, ist es doch für "Fashonistas" zumindest eine Möglichkeit, sich auch weiterhin im WIENER CHIC zu kleiden. Ich konnte mich noch nicht entscheiden, das Heferl habe ich schon! HIER DER LINK (Achtung Suchtpotential!)
  5. HELMUT QUALTINGER
    auf You Tube schauen, kennen Sie die Geschichte vom Eskimo Dichter und "The Iceman Always Rings Twice"?
    Z.B.  "DAS PROFIL" von 1969, HIER DER LINK
  6. WIEN BÜCHER BEIM FALTER BESTELLEN
    Großartige Auswahl, HIER DER LINK
  7. KUNSTBÜCHER ANSCHAUEN
    Haben Sie auch viele schöne, große, schwere Bücher zu Hause (die sich besonders zum Abstauben eignen)? Nehmen Sie sich eines heraus und setzten Sie sich gemütlich hin. Es ist fast so, wie ins Museum gehen....

    Bleiben Sie guter Dinge! Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,
    mit lieben Grüßen,
    Elisabeth Wolf
    FOTO: Hermesvilla, Lainzer Tiergarten, copyright Artissimi

MUMOK NEWS
27.3.2020 von Elisabeth Wolf
Wir gratulieren Karola Kraus (Foto) und Cornelia Lamprechter von ganzem Herzen zur Verlängerung und freuen uns besonders, dass Sie uns als bravouröse Direktorinnen erhalten bleiben! "...wir sind überaus glücklich, dass wir gemeinsam mit unserem gut aufgestellten Team die spannenden Projekte, die wir für die nächsten Jahre geplant haben, realisieren können. Leider ist die erfreuliche Nachricht von der derzeitigen Krise überschattet. Wir alle hoffen, dass sich die Situation bald wieder beruhigen wird. Aktuell geht es vor allem darum, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit in der Krise zu vermitteln und die neuen Ausstellungsprojekte so perfekt als möglich vorzubereiten, für den Tag, an dem wir das Haus wieder öffnen können", so Karola Kraus.

#KulturtrotzCorona
MUMOK INSIDER
Finden Sie hier die Lieblingssongs und -bücher, die Frau Direktor Kraus geprägt haben.
Tipps für die Zeit der Krise und danach! HIER DER LINK

MUMOK OUT OF THE BOX

Der großartige mumok Blog ist sehr zu empfehlen. Besonders interessant: es handelt sich u.a. um Kooperationen mit Künstlern.
HIER DER LINK
FOTO: Direktorin Karola Kraus im mumok / copyright Niko Havranek

DIE KRAFT DER MUSIK
25.3.2020
Meine Mutter sagt oft: "Du hast gesungen bevor du sprechen konntest". Daran erinnere ich mich nicht und die "Super 8" Filme, die mein Vater von uns drehte, hatten leider keinen Ton. Woran ich mich erinnere: ich liebe Musik schon immer. Ich spielte viele Instrumente, sang, tanzte und entschied mich für ein Musikgymnasium. Vor allem klassische Musik begleitet mich mein gesamtes Leben, als Teenager ging ich freiwillig in Bruckner Sinfonien mit meinem Vater. Als ich nach London umzog, hatte ich eine Liste. Ganz oben stand, einen Chor zu finden, und der Zufall wollte es, dass ich zu einem Vorsingen gelassen wurde, bei dem ich nach einem Campari so gut wie nie zuvor sang. Schlussendlich landete ich im "The Bach Choir", und erlebte Eindrucksvolles. Ich sang in den Abbey Road Studios, lernte John Tavener kennen, sang in der Royal Albert Hall sowie in den schönsten Kirchen und Konzertsälen Londons.

So berührt und beruhigt mich Musik auch besonders in diesen Tagen. Mein kleines Telefon hat mehr Musik gespeichert als meine CD Sammlung herzugeben im Stande ist und meine kleine JBL Station überbietet die Qualität so mancher professioneller Anlagen. 

Die Harfe faszinierte mich schon früh. In Mariazell aufgewachsen begegnete ich ihr zunächst in der Volksmusik. Viele Jahre später schenkte mir mein Mann eine meiner allerliebsten CDs: "La Harpe Reine, Musique à la Cour de Marie-Antoinette." Bereits Fremdenführerin las ich interessiert im Booklet, dass Marie Antoinette, als sie gerade einmal 14 Jahre alt war und nach Paris zog, um mit dem zukünftigen Französischen König verheiratet zu werden, bereits sehr gebildet in Sachen Musik war und eine Harfe im Gepäck hatte. Das Instrument war in Frankreich schon gut verbreitet aber Marie Antoinette trug erheblich zur Erfolgsgeschichte bei. Ursprünglich vorwiegend von Damen der besseren Gesellschaft gespielt, durften die Stücke nicht allzu schwierig sein. Auch als Kunstobjekt hatte das Instrument seinen Stellenwert. Mit Malereien oder anderen Kostbarkeiten verziert diente es auch als Einrichtungsgegenstand. Ob es Zufall ist, dass die Aufnahme dieser CD in Versailles gemacht wurde, dort, wo Marie-Antoinette dann Louis XVI heiratete?

Was Musik noch schafft, sehen Sie mit dem link des CORO VIRTUALE. Das Projekt des "International Opera Choir di Roma" rührte mich zu Tränen und ich kann Angelika nicht genug für diesen Tipp danken!!! Project Manager Raffaella Baioni hat jedes Chormitglied den eigenen Beitrag mittels Smartphone auf eine Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist. Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewundernswerten Montagetechnik zusammengeschnitten. Das berührende Resultat finden sie hier, es ist erst zwei Tage alt!

HERZLICHEN DANK für die vielen schönen Zeilen, die Sie mir schreiben. Ich mache vorerst weiter mit meinem Blog...
Alles Liebe,
Elisabeth Wolf
  1. La Harpe Reine, Les Arts Florissants, William Christie
  2. Auf Wiener Art, Music from the Habsburg Imperial Court
  3. CORO VIRTUALE "Va pensiero" (Nabucco, Giuseppe Verdi)
  4. Bach Kantate: "Es wartet alles auf dich", BWV 187
    Foto: Gemälde Marie-Antoinette courtesy by KHM-Verband, Claudia Blake Photography


ICH HABE MEINE ZUVERSICHT, BWV 188
20.3.2020
Peter Frisée, ein Freund und exzellenter Organist sowie Mitorganisator von "Die Goldene Stunde" versorgt mich immer mit lustigen und interessanten Berichten zumeist aus "seiner Sicht", nämlich von der Orgelempore. Er bezeichnet seine Instrumente meistens als "Darling" oder "Baby". Vor ein paar Tagen teilte er auf Facebook die Bachkantate "Ich habe meine Zuversicht", die für Sie kostenlos auf Youtube zu hören ist. Einfach herrlich!
Peter ist Kirchenorganist in der Pfarre "am Schüttel" (Foto), dort spielt er im Moment täglich Bach, auch das kostenlos zu hören auf einem Podcast Orgel City Vienna.
Danke lieber Peter, mögen dein Humor und deine Musik nie ausgehen...
Hier der LINK: "Ich habe meine Zuversicht", Bach BWV 188
Und wenn alles wieder "normal" ist, können Sie Peter Frisée auch LIVE erleben, z.B. in seiner Pfarre oder bei Konzerten in der ganzen Welt sowie auf Artissimi Spaziergängen durch Wien.  Peter Frisée Website 
Schönen Tag,
Elisabeth Wolf
#KulturinZeitenvonCorona
FOTO: Peter Frisée by Max Kropitz 

REVIEW: INTO THE NIGHT - DIE AVANTGARDE IM NACHTCAFE
11.3.2020 von Lea Süss
Markus Hübl führte uns letzten Donnerstag und Freitag auf eine außergewöhnliche Zeit- und Weltreise durch Kabaretts, Clubs und Nachtcafés des 20. Jahrhunderts! Wir alle hingen an seinen Lippen, als er uns vom "Chat Noir" in Paris, mit seinem einzigartigen Schattenmuseum - in dem er sogar eine Ballerina für uns tanzen ließ - über Londons berühmten Club "The Cave of the Golden Calf" und dem "Bal Tik Tak" in Rom, bis nach Afrika führte, wo wir die Künstler des "The Mbari Artist and Writers Club, Ibadan" auf der Leinwand betrachten konnten. In seinem weißen Smoking passte er perfekt ins Ambiente, somit schließlich auch nach New York City und Straßburg. Dabei durften wir zusätzlich die prunkvollen Säle des Schloss Belvedere bewundern. Die Tour endete im aller Munde bekannten "Kabarett Fledermaus" in Wien. Natürlich nicht im Echten, sondern in einer beeindruckend detailgetreuen Nachbildung. Ob Partylöwe oder Stubenhocker, nach dieser extravaganten Tour war jeder motiviert, Wiens "Nightlife" in der ein oder anderen Bar selbst zu erleben!
Wenn die Museen wieder geöffnet sind empfehlen wir diese wunderbare Ausstellung: "Into The Night" bis 1. Juni 2020 im Unteren Belvedere 
Buchtipps:
"Die Jazz Baroness - Das Leben der Nica Rothschild" von Hannah Rothschild
"Sophie Taeuber-Arp - Der Umriss der Stille", Romanbiografie von Margret Greiner
Ein Spaziergang im Schlosspark Belvedere sowie im Botanischen Garten sind jederzeit möglich und kostenlos, eine wunderbare Alternative. 
Foto: copyright Artissimi

BÜCHER FÜR KINDER
21.1.2020 von Lea Süss
Wer seine Kinder schon in jungen Jahren für Kultur und Geschichte begeistern möchte, trifft mit der Buchreihe "Julie geht ins Museum" die richtige Wahl! Die sympathische Autorin Nora Rath-Hodann und selbst Mutter (von Julie...) erzählt über das Leben berühmter Personen aus der Vergangenheit und über historische Ereignisse, die die Weltgeschichte bis heute geprägt haben. Wunderschöne Illustrationen zieren fast jede Seite und machen das Erzählte noch lebhafter und besser vorstellbar. Die Geschichten sind lehrreich und perfekt für junge Bücherwürmer geeignet. Soeben ist das neueste Buch "Kriege gehören ins Museum" erschienen. Alle Bücher sind auch auf Englisch erhältlich, und eigenen sich als ideales Geschenk für Ihre Freunde im Ausland... Übrigens: sogar Burschen kann man mit "Sisi" begeistern, das Buch war bei mir zu Hause sehr gefragt!
Hier geht es zur Bestellung

Bereits erschienen sind folgende Bücher:
*) Julie geht ins Museum: SISSI- erzählt für Kinder 
*) Julie geht ins Museum: KLIMT- erzählt für Kinder 
*) Julie geht ins Museum: MARIA THERESIA- erzählt für Kinder 
*) Julie geht ins Museum: KRIEGE GEHÖREN INS MUSEUM, Teil 1

Foto: jgim-verlag




STEIRERIN
6.12.2019
Danke an das Team der "STEIRERIN", besonders an Sarah Kampitsch für das inspirierende Interview und den schönen Artikel. Hier für Sie im PDF zu lesen inklusive Tipps. Wenn Sie die Steirerin abonnieren möchten hier auch gleich der link zum ABOSERVICE.
Happy Weekend!
Herzlichst,
Elisabeth Wolf
Foto: Steirerin

SÜDFRANKREICH IN WIEN
20.11.2019 ARTISSIMI APPROVED!
PIERRE BONNARD. DIE FARBE DER ERINNERUNG
Warum in die Ferne reisen... wenn es eine wunderbare und einzigartige Ausstellung in Wien gibt die Urlaubsfeeling garantiert. Meister des Postimpressionismus Pierre Bonnard (1867-1947) hat sich in den 1920er Jahren in Südfrankreich niedergelassen und betört noch heute mit seinen Kompositionen. Lassen Sie sich verzaubern von Bonnards Farben und genießen Sie, dass das Kunstforum zumeist nicht überfüllt ist. Verlängern Sie danach Ihre Reise in Frankreich mit einem Besuch im Beaulieu gleich gegenüber in der Palais Ferstel Passage.
Auch den Katalog zur Ausstellung kann ich empfehlen, dieser eignet sich perfekt als Weihnachtsgeschenk!
Die Ausstellung läuft im Kunstforum Wien täglich 10.00 bis 19.00 Uhr sowie freitags 10.00 bis 21.00 Uhr bis 12. Jänner 2020
Kunstforum Wien
Foto: Pierre Bonnard, Terrasse im Süden, um 1925, Öl auf Leinwand, Collection Fonds Glénat, Grenoble, Frankreich

ARTISSIMI IM ORF
Nicht "LIVE" dafür mit Herz entstand dieser schöne Bericht für "Guten Morgen Österreich", der gestern Früh (06.34 Uhr!!!) ausgestrahlt wurde. Anbei der LINK für Sie mit Tipps, wo es im Moment im Kunsthistorischen Museum am schönsten ist. Herzlichen Dank an das wunderbare ORF Team sowie Julia von meiner PR Agentur Himmelhoch und natürlich dem Kunsthistorischen Museum!
Es war sehr aufregend!
VIDEO LINK courtesy ORF
Foto: das ORF Team mit Doris Bachler, Mike Fried und Roman Banger sowie Julia Breitkopf von "Himmelhoch" im Kunsthistorischen Museum Wien

RADIO WIEN: ELISABETH WOLF IM GESPRÄCH MIT DORIS BACHLER
Das Interview können Sie gerne kostenlos "NACHHÖREN" , hier der LINK zu Radio Wien.
Herzlichen Dank liebe Doris für das Sommergespräch!
Die nächste Tour "Zauberhafte Innenhöfe" gibt es für Frühaufsteher am 26. September 2019 um 08.30 Uhr. Details und Buchungen unter Programm.
Ihre Elisabeth Wolf
Managing Owner 
FOTO: Doris Bachler / ORF im Gespräch mit Elisabeth Wolf im Innenhof des Deutschen Ordens Wien, copyright Artissimi

SCHULE DES SCHAUENS
Manch einer hastet durch die Innere Stadt von Wien, und merkt dabei gar nicht, dass Schiffe über ihn schweben oder Husare über ihn wachen... Kinder haben nicht nur andere Blickwinkel sondern sind derart neugierig, dass ein Spaziergang durch den ersten Bezirk zur Freude für alle wird.
Diese neue Tour für GROSS UND KLEIN gibt es auf Anfrage und wird individuell, je nach Alter der Kinder, an Ihre Bedürfnisse angepasst!
Danke an "Die Presse", dass ich für das wunderbare Magazin "Im Ersten" diesen Artikel schreiben durfte und an Nathan Murrell für die schönen Fotos!
Artikel im PDF Format zum Herunterladen
Foto: Nathan Murrell

SPRECHENDE STATUEN: WIENS DENKMÄLER ERWACHEN ZUM LEBEN
Wiens Fremdenführer erwecken kommenden Sonntag noch einmal steinerne Zeugen zum Leben und laden die WienerInnen zum Zwiegespräch mit den "Speaking Statues" rund um den Stadtpark ein, zu denen u.a. Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauß und viele mehr zählen werden. Ziel des Rundgangs ist es, die kulturelle Vielfalt Wiens vor allem den Wienern näher zu bringen und gleichzeitig auch auf die umfassende professionelle Kompetenz und Qualifikation der Vienna Guides hinzuweisen. Dieser Rundgang soll auch lustig sein und ist besonders für Kids & Teens geeignet. Dabei können Sie Fragen stellen, die Ihnen vielleicht schon lange unter den Nägeln brennen...
Eine Initiative der WKO
Foto: Raphael Sperl

RUNDGANG VON MAGAZIN
DANKE für die Möglichkeit, über eine meiner liebsten Touren für dieses wunderschöne Magazin zu schreiben. Vielleicht finden auch Sie noch ein paar Tipps für Ihren nächsten Spaziergang durch die Innenstadt.
Das VON Magazin möchte ich Ihnen sehr empfehlen, erhältlich im Abonnement mit vier Ausgaben um € 18,- pro Jahr inkl. Versand. Am besten gleich bestellen unter: office@vonmagazine.com 
Hier der Artikel für Sie im PDF Format!
Viel Spaß beim Lesen,
Ihre Elisabeth Wolf

GEHEIME PLATZERL IN WIEN
Wir freuen uns sehr über diesen schönen Bericht von SCHAU TV!
Vielleicht entdecken auch Sie noch ein geheimes Platzerl für sich! Viel Spaß beim Schauen!
HIER DER LINK
F
oto: das SCHAU TV TEAM mit Redakteurin Judith Tieber

HOCHKARÄTIGE NACHBARSCHAFT
Herzlichen Dank an Swarovski für diese tolle Zusammenarbeit!
Ich durfte einen Gastbeitrag schreiben, hier auch für Sie die Tipps: https://kristallwelten.swarovski.com/Content.Node/blog/04_Wien_Sightseeing.html 
Viel Spaß!
Ihre Elisabeth Wolf

REVIEW: IN DER ARBEIT SCHÜCHTERN BLEIBEN: BRUNO GIRONCOLI
Frau Direktorin Karola Kraus im mumok eröffnete die neue Artissimi Ausstellungsserie persönlich! Herzlichen Dank für die tolle Begrüßung sowie die bravourösen Führungen von Manuela Ammer sowie Jörg Wolfert. Nach der großartigen Retrospektive ging es weiter mit der 2er Linie Richtung Stadtpark, geführt von Elisabeth Wolf. Elisabeth und Klaus Thoman begrüßten uns mit einem Glas Champagner in ihrer einzigartigen Galerie in der Seilerstätte und erzählten viele Geschichten über die Begegnungen mit Bruno Gironcoli, über seinen Werdegang, seine Kunst und seine Persönlichkeit und führten uns durch die Ausstellung in der Galerie.
Bruno Gironcoli (*1936 Villach - 2010 Wien) zählt zu den eigenwilligsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, der Ihnen vielleicht durch seine Großplastiken bekannt ist. Die großangelegte Retrospektive im mumok stellt erstmals den Maler und Zeichner Gironcoli in den Mittelpunkt. 
Die Ausstellung im mumok läuft noch bis 27. Mai 2018.
UNBEDINGT: Besuch in der Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
mumok
Hier geht es zur FOTO GALERIE
Foto: Elisabeth Wolf im mumok
 

KUNST IN NEW YORK von Elisabeth Wolf
Kunst ist überall, in manchen Städten dieser Welt "überaller"!
Soeben erst retour von einer wunderbaren Kunstreise nach San Francisco und New York hier ein paar Tipps, sollten Sie das Glück haben, in nächster Zeit einmal hinzukommen.

The Whitney Museum of American Art
Das eher neue Museum im hippen Meatpacking District wurde vom Stararchitekten Renzo Piano geplant und erhebt sich über die High Line. 5000m2 Ausstellungsfläche und sensationelle Aussichtspunkte von den vielen Terrassen! Ein MUST!
The Whitney Museum of American Art

The MET Breuer
Den Bau des Bauhausarchitekten Marcel Breuer aus den 60er Jahren finde ich auch noch äußerst modern und besonders gut gelungen. An der eleganten Madison Avenue gelegen, beherbergt das Museum heute die Sammlung der Moderne und Zeitgenossen des Metropolitan Museum of Art. 
Mein Tipp: die "award winning" Bar oder als Kontrast einen billigen Hot Dog vom Wagen direkt beim Museumseingang!

The Metropolitan Opera
Immer einen Besuch wert! Es war für mich sehr einfach, innerhalb von fünf Minuten Tickets online zu bestellen. Nicht vergessen in den "Himmel" zu schauen, die Lobmeyr Luster sind aus Österreich, das macht schon stolz!

The Frick Collection
Die umfangreiche, private Sammlung des Stahlindustriellen Henry Clay Fricks (1849-1919) ist in seiner ehemaligen Villa im Luxusviertel von New York untergebracht. Diese umfasst ca. 1.100 Werke von der Renaissance bis ins ausgehende 19. Jahrhundert. Inspiriert wurde Frick durch die Wallace Collection in London. Die Stiftung organisiert auch Konzerte, die in diesem prachtvollen Ambiente besonders empfehlenswert sind. Ich hatte das Gefühl, Herr Frick könnte jeden Moment um die Ecke kommen, so privat fühlt sich auch heute die Sammlung noch an.

Ein Besuch bei Adele
Eine Dame, die ich in der Neuen Galerie kennenlernte, bezeichnete sich als "Klimtoholic". Das bin ich dann wohl auch, wenn ich den Werken Klimts in der ganzen Welt nachreise, bei mir ist es allerdings beruflich bedingt...
Besonders empfehlenswert ist die Ausstellung "Wiener Werkstätte 1903-1932: The Luxury of Beauty", die noch bis 29. Jänner 2018 hier läuft. Erlesenste Stücke und sehr interessant gestaltet. So oder so ist ein Besuch dieser Institution empfehlenswert, auch wenn man aus Österreich kommt. Sollten Sie den Film noch nicht gesehen haben, dann ist es höchste Zeit: "The Lady In Gold" mit Helen Mirren erzählt die Geschichte des hier ausgestellten Gemäldes. Neue Galerie New York

Streetart in New York
Wie die Profis wissen ging alles von hier aus, allerdings wurde jegliche Art von Straßenmalerei aus Manhatten unter Androhung höchster Strafen und Verurteilungen verbannt. So hat sich ein neues Viertel in Brooklyn namens Bushwick als Hochburg der Streetart entwickelt, in dem geführte Touren angeboten werden, die ich unbedingt empfehlen kann! Hier der Link

Art for free
Christie's und Sotheby's, die größten Auktionshäuser weltweit, sind natürlich in New York vertreten. Der Besuch der Ausstellungen ist kostenlos - manchmal hat man Glück, und kann wie ich nach einer längeren Warteschlange auch einmal einen Leonardo da Vinci sehen... "Salvator Mundi" war gerade bei Christie's ausgestellt. Er wurde ein paar Tage später um 450 Mio. Dollar versteigert, somit habe ich das teuerste Kunstwerk aller Zeiten kostenlos besichtigt.
Viele Galerien haben unglaublich großartige Ausstellungsräumlichkeiten, man sieht, dass die zeitgenössische Kunst boomt. Highlights sind die Gagosian Gallery, Mary Boone Gallery oder David Zwirner, viele davon im Meatpacking District gelegen.
Hier geht es zu den Fotos

KUNST IM SÜDEN von Elisabeth Wolf
Haben Sie CHRISTO im Sommer versäumt?
Dann wartet eine Besonderheit auf Sie!
Bis 27. November läuft in einem meiner allerliebsten Museen, der Fondation Maeght in St. Paul de Vence in Südfrankreich , eine umfangreiche CHRISTO Ausstellung. Seine interessanten, teilweise nie realisierten Projekte aus Ölfässern in der Wüste sehen Sie in Skizzen und Modellen in den Ausstellungsräumen. Wesentlich beeindruckender ist die eigens für die Fondation geschaffene Installation im Hof des Museums. Die Fondation, inmitten eines Pinienwaldes mit Blick auf Nizza und Meer gelegen, wurde 1964 als Privatstiftung von Marguerite und Aimé Maeght gegründet. Sie verfügt über eine erstklassige Sammlung und einen prachtvollen Skulpturenpark u.a. eigens für Mirò angelegt.
Auch sonst hat diese Gegend sehr viel zu bieten, nicht zuletzt weil Picasso, Mirò, Fernand Leger, Braque oder Calder sich dort trafen. Zeitzeugen davon finden Sie in dem berühmten Restaurant "La Colombe d'Or" ebenfalls in St. Paul. Manchmal, so ist auf der Internet Seite des Restaurants zu lesen, bazahlten die Künstler ein Essen oder einen Aufenthalt in der Herberge mit "Kunst", und die Wände wurden schnell voll...
Ich persönlich bevorzuge die Küche Alain Llorca's, fünf Minuten Fahrt von der Fondation. Hier haben sich der berühmte Koch und seine Frau nach vielen Reisen und Auszeichnungen ihr eigenes Paradies geschaffen. Der Mittagstisch ist leistbar, die Küche und der Blick in die Provence einzigartig und auch dort sind Sie von Kunst umgeben...
Mein Geheimtip: Parfumeur Fragonard, eines der vielen Geschäfte davon ebenfalls in St. Paul de Vence aber besser noch fahren Sie ins benachbarte Grasse und machen Sie einen Rundgang in der Parfumfabrik und besuchen Sie alle kostenlosen Fragonard Museen.
"Christo et Jeanne-Claude" bis 27. November 2016 in der Fondation Maeght, St. Paul de Vence, Frankreich
www.fondation-maeght.com
www.alainllorca.com
www.fragonard.com
www.la-colombe-dor.com

URAUFFÜHRUNG "EINBEINHÜPFEN IM TEESALON" von Andreas Augustin
Es ist ausgesprochen aufmerksam, dass mich ein Veranstalter NACHHER fragt, wie es mir gefallen hat. Zunächst einmal hoffe ich, dass es den Gästen gefallen hat. Ich hatte diesen Eindruck — Danke für den Applaus!

Ausverkauft! — das klang schon sehr gut bevor es überhaupt angefangen hatte. Wussten Sie, dass der große Dirigent Arturo Toscanini seinem Schwiegersohn, dem Pianisten Wladimir Horowitz geraten hatte: "Spiele nur vor ausverkauften Häusern, sonst absagen!"?

Danke, dass Sie mich gezwungen haben, nicht abzusagen:-))

Es war ein besonderes Erlebnis mit Marius Zernatto und Lisa Sigismondi diese Leseshow aufzuführen. Ich habe noch nie in Wien in einem der Hotels gelesen, über die ich Bücher geschrieben hatte. Es hat sich einfach nie ergeben. Oft hingegen im Ausland, ich habe in Bangkok, in Hanoi, in Madeira und in London vorgetragen, in Kapstadt und in Helsinki, aber noch nie in Wien. 

Elisabeth Wolf von Artissimi haben mich dazu motiviert, in einem der berühmten Wiener Hotels für Artissimi Gäste eine "Sonderführung" zu machen. Also beschloss ich, eine eigene Show für Wien zu schreiben, mein Buch über das Bristol zu "dramatisieren" und auf verteilte Rollen zu verlegen. Ich habe vieles neu geschrieben und so wurde daraus der Text "Einbeinhüpfen im Teesalon", die Geschichte eines Chronisten, der aus seiner Suite im Bristol erzählt, was so alles im Hotel passierte. Danke fürs Kommen — vielleicht werden wir das einmal wiederholen.

Ihr Andreas Augustin


Mehr über unsere Arbeit: www.famoushotels.org

Bücher über das Hotel Bristol sind nur mehr auf Englisch erhältlich: http://www.famoushotels.org/books/1136

Das Buch über das Hotel Sacher: http://www.famoushotels.org/books/729

Das Buch über das Hotel Imperial Wien: http://www.famoushotels.org/books/545


KUNST IM NORDEN - MUSEUM LOUISIANA, EIN EINZIGARTIGES ERLEBNIS
von Elisabeth Wolf
Wollen Sie auf eine Pyramide klettern und dabei das Meer sehen? Einen der schönsten Skulpturenparks Europas besichtigen? Sich von Bildern und Objekten des dänischen Künstlers Paul Gerne glücklich stimmen lassen? Das sind nur einige Highlights, die das Museum Louisiana, unweit von Kopenhagen direkt am Meer gelegen, zu bieten hat. Die Ausstellung "Illumination" zeigt großartige Werke u.a. von Gerhard Richter, Georg Baselitz, Sterling Ruby, Alex da Corte sowie eine Fotoserie die im Haus von Elizabeth Taylor kurz vor ihrem Tod von der Fotografin Catherine Opie gemacht wurde. Finally, die Klassiker in feinster Qualität (Warhol, Lichtenstein, Anselm Kiefer, Frank Stella...). Ein gutes Restaurant mit Meerblick und ein toller Shop runden das fantastische Angebot ab. Mindestens einen halben Tag oder länger einplanen. (30 Minuten von Kopenhagen, gute Zugverbindungen). Kopenhagen ist besonders im Sommer eine beeindruckende Stadt, eine Bootsfahrt darf nicht fehlen. Meine Restaurantempfehlung mit Blick direkt am Wasser: "SALT" -  New Danish Cuisine vom Feinsten...
"I cannot do it alone - want to joint in", Poul Gernes bis 16.10.2016 und
"Illumination" bis 11.9.2016 und
alles im www.louisiana.dk
www.saltrestaurant.dk

HANNES MLENEK UND SEIN STADTVIERTEL
Hannes Mlenek beeindruckte uns mit seinen Erzählungen, Projekten und brachte uns auch mit seinen Geschichten zum Lachen. Wer findet es nicht großartig, wenn ein etablierter Künstler zunächst von einem anderen Künstler als "untalentiert" und "phantasielos" abgestempelt wurde. Aber Hannes und seine beeindruckende Frau Gertrude gaben so schnell nicht auf. Zurecht, denn heute ist Hannes Mlenek in allen großen Kunstsammlungen vertreten und wir durften sein Werk bewundern und sehen, wo er es schafft. Herzlichen Dank, lieber Hannes, für diesen einzigartigen Atelierbesuch und viel Glück und Erfolg im neuen Prateratelier! Wir erwarten gespannt deine Neuigkeiten!  
Als Lesetip sei hier eines von Hannes Lieblingsbüchern verraten:
"Tristan da Cunha oder die Hälfte der Erde" von Raoul Schrott, Roman
www.mlenek.at

SONDERFÜHRUNG O.R. SCHATZ & CARRY HAUSER MIT DIREKTOR MATTI BUNZL IM WIEN MUSEUM
Diese (ausgebuchte) Artissimi Sonderführung bot die einzigartige Gelegenheit, durch Herrn Direktor Matti Bunzl viele Neuigkeiten und Projekte aus dem Museum zu erfahren. Er führte uns auch durch die Ausstellung zweier bedeutender österreichischer Maler aus den Strömungen des beginnenden 20. Jahrhunderts. Im Anschluss ging es weiter mit Herrn Mag. Völker "In den Prater", Wiener Vergnügen seit 1766, der zweiten Ausstellung im Haus. Den Vormittag ließen wir im Café "Ludwig & Adele" ausklingen. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Vormittag und viel Erfolg dem Wien Museum für die vielen, einzigartigen Projekte! Beide Ausstellungen können wir besonders empfehlen! www.wienmuseum.at

DAS WAR… DIE NATIONALBIBLIOTHEK
GOLDENE ZEITEN, PAPYRUS UND 4 MILLIONEN BÜCHER…
Auch die siebente Artissimi Tour war spannend! Die Ausstellung "Goldene Zeiten" im Prunksaal mit Meisterwerken der Buchmalerei, Inkunabeln und Drucken aus 200 Jahren hat uns alle fasziniert und jeder hat wohl sein "Lieblingsbuch" gefunden. Einige Artissimis durften die moderne Bibliothek besuchen, und geführt von der charmanten Frau Mag. Tanzberger sogar die Bücherausgabe und den Speicher besichtigen. Da Dieser am Wochenende geschlossen hat, gingen wir am Samstag das einzigartige Papyrusmuseum mit fachkundiger Führung des Herrn Mag. Resel besichtigen. Dass es im alten Ägypten schon eine Steuererklärung gab, hat uns wohl alle amüsiert...
Ein volles Programm, bei dem sich viele einen gebührenden, kräftigenden Abschluss im "Demel" gönnten. 
Die wunderbare Ausstellung "Goldene Zeiten" läuft nur mehr bis 21. Februar, 2016,
MO bis FR, 10.00 bis 18.00 Uhr, DO bis 21.00 Uhr im Prunksaal, Josefsplatz 1, www.onb.ac.at

Diesmal ein paar ON LINE passend zum Thema:

*) Ein Artikel über die 31 unglaublichsten Bibliotheken der Welt (Englisch), davon drei in Österreich!
http://www.placestoseeinyourlifetime.com/31-incredible-libraries-and-bookstores-around-the-world-17220/
*) 17 Buchgeschäfte, die Ihr Leben verändern werden (Englisch)
http://www.buzzfeed.com/erinlarosa/bookstores-that-will-literally-change-your-life#.keOVnBjY2

SONDERFÜHRUNG / AUSGEBUCHT
KLIMT, SCHIELE, KOKOSCHKA UND DIE FRAUEN, Februar, 2016, Unteres Belvedere
Wir mussten einfach eine Führung durch diese einzigartige Ausstellung mit einem exklusiven Kunsthistoriker organisieren. Herr Mag. Philip Reichl tourte mit uns 90 Minuten durch das Untere Belvedere und brachte uns viele dieser Kunstwerke näher. An spannenden und interessanten Geschichten sollte es nicht fehlen! Einige der Werke waren nach langer Reise wieder in Wien "gelandet", wie z.B. diese Dame hier am Bild, Eugenia Primavesi von Gustav Klimt, 1913/14. Haben Sie die "Wohllebengasse" gelesen, dann konnten vielleicht auch Sie das einzigartige Gemälde der Hermine Gallia besonders schätzen...
www.belvedere.at


DAS WAR…. ATELIERBESUCH
Lucia Riccelli, römische Malerin und Tänzerin, öffnete ihr Atelier für uns. Wir konnten viele Fragen stellen und erfuhren Lucias Ansichten über Kunst, ihren Werdegang, ihre Leidenschaft, ihre Themen und ihre Malerei. Auch durften wir teilweise noch nicht vollendete und unverkäufliche Werke sehen…! Jeder Vormittag war einzigartig, danach spazierten wir über die Gumpendorfer Strasse in ein geselliges Lokal, wo einige von uns weiter über Kunst plauderten. www.luciariccelli.com
Unser Buchtip: "Das Geheimnis der Farben, eine Kulturgeschichte", von Victoria Finlay


UNSERE FOTOTOUR
Sooo schön war unsere gemeinsame Fototour!
Fröhlich, bereichernd und mit gutem Wetter gesegnet. Danke fürs Mitmachen und besonders fürs Zuschicken der Fotos!
Die J. Meyerowitz Ausstellung läuft noch bis 1. November 2015 und wenn jemand von Ihnen demnächst in der Stadt unterwegs ist, bitte unbedingt im Leica Shop in der Walfischgasse 1 (nahe Staatsoper) im oberen Stock die sehr kleine aber schöne Ausstellung von Elliott Erwitt anschauen. Er war der Komödiant unter den Street Photographers. Diese Ausstellung läuft bis 2. Jänner 2016 (freier Eintritt).
Unsere Buchempfehlungen zur 3. Tour:
Susan Sontag: "Über Fotografie"
Roland Barthes: " Die helle Kammer"
Joel Meyerowitz Blog: http://oncemorearoundthesun.com

ART AT ITS BEST
Das coolste, was die Museumswelt zu bieten hat, ist wohl die neue Fondazione Prada in Mailand. Die ehemalige Schnapsfabrik wurde vom Prada Architekten Rem Koolhaas umgebaut und zeigt viele der Kunstwerke von Miuccia Prada auf neue Art und Weise. Ein Erlebnis, das Sie bald buchen sollten. Planen Sie viel Zeit für den Besuch ein, denn "Bar Luce" ist eine eigene Welt. Tauchen Sie ein in das Italien der 50er Jahre, mit Flippern und Pastellfarben, Campari oder Cappuccino, und geniessen Sie den Blick auf das wohl neue Wahrzeichen der Museumswelt: den goldenen Turm! www.fondazioneprada.com

TOUR GUIDE FÜR ARTISSIMI: MARKUS HÜBL
von Antonia Baumgartner (wie sie noch in Wien war...)
Artissimi ist dankbar, so ein großartiges Team um sich herum zu haben. Aufgrund der tollen Menschen, die tatkräftig mitarbeiten und die große Freude daran haben, Ihre Expertise weiterzugeben, wurde Artissimi zu dem, was es heute ist. Wir möchten Ihnen in den kommenden Monaten unsere einzigartigen Tour Guides vorstellen. Markus Hübl macht für Sie den Anfang.
Markus liebt es, sich auf eine Reise durch das üppige europäische Kulturerbe zu begeben und leidenschaftlich über Kunst zu philosophieren. Seine Affinität dafür kommt nicht von irgendwoher. Unter anderem hat er seine Begeisterung für Kultur seinen kunstliebenden Eltern und Geschwistern zu verdanken, durch die er bereits im frühkindlichen Alter diese Welt kennenlernen durfte. Da scheint seine Berufswahl zum Kunsthistoriker sehr naheliegend gewesen zu sein. Seit mittlerweile fast 30 Jahren ist Markus Hübl als Kunst- und Kulturvermittler tätig. Bereits als Student führte er für das Kunsthistorische Museum, später in der Sammlung Essl, seit sieben Jahren im Belvedere und inzwischen auch laufend im Leopoldmuseum.
Am meisten freut sich Markus darauf, bald wieder live und lebendig Menschen Kunst näherzubringen zu können.
An Expertise fehlt es ihm nicht. Kein Wunder, dass Markus Hübl zu unseren meistgefragten Kunstvermittlern zählt! 
Wenn Sie Markus inzwischen erleben wollen, empfehlen wir seine Erklärungen auf dem Virtual Kanal der Österreichischen Galerie im Belvedere.
Markus wird für Artissimi ab 2021 einen eigenen Führungszyklus mit dem Titel "Vom Umbruch zum Aufbruch" machen! Sobald wir wieder planen können hören Sie mehr von uns, inzwischen halten wir uns an das Sprichwort: "Vorfreude ist die schönste Freude"
Herzlichst, 
Ihr Artissimi - Team 
Foto: Claudia Blake Photography courtesy Belvedere

EIN BLICK INS ATELIER: WIE GEHEN KÜNSTLER MIT DER CORONA ZEIT UM
12.1. 2021 von Christl Bubik
Corona-bedingt wurden unsere Atelierbesuche verschoben, wie es im Moment aussieht können wir ab September durchstarten. Trotzdem würden wir Ihnen gerne die KünstlerInnen vorstellen und etwas näherbringen. Daher interviewte ich einzelne Künstlerinnen und Künstler und fragte sie, wie sie die letzten Monate erlebten und was ihnen für die Zukunft besonders wichtig ist. Mein zweiter Besuch hat mich zuKaren Holländer und Martin Schnur, einem Künstlerpaar, in ihr gemeinsames Atelier geführt.

Ladies first: Karen, ich möchte dir die erste Frage stellen: Wie hast du die letzten Monate als Künstlerin erlebt?

Karen: Das ist eine gute Frage. Wir sind als KünstlerInnen auf unsere Arbeit so konzentriert und haben so viel zu tun, dass wir diese spezielle Ruhe manchmal ganz gut fanden. Das Schlimmste an der ganzen Situation war für mich, dass ich nicht nach Berlin fahren und meine Mutter besuchen konnte.

Martin, inwiefern waren für dich die letzten Monate anders als sonst?
Martin: Was ich besonders bedauert habe ist, dass die Museen zusperren mussten. Andererseits war es angenehm, dass nicht jede Woche ein Event veranstaltet wurde. Diese Ruhephase hat etwas sehr Wertvolles gehabt.
Karen: Es war natürlich schon schade, dass auch größere Ausstellungen abgesagt wurden und dass man Kunst nicht live genießen konnte.
Martin: Kunst kann nicht einfach gestreamt werden. Kunst muss man schon in echt erleben. Nur vor Ort kann man richtig sehen.
Karen: Das stimmt, der Monitor kann Kunst nie so beschreiben, wie sie wirklich ist.
 
Gibt es etwas, was ihr in dieser Zeit als positiv erlebt habt?
Karen: Die Ruhe: ich fand es sehr schön, die Straßen leer zu sehen. Im ersten Lockdown konntest du dich am Ring auf den Boden hinlegen. Besonders schön fand ich auch die Bilder vom leeren Venedig. Diese waren fast surreal.
Martin: Was mir spontan sofort einfällt ist, dass man keine Kondensstreifen mehr am Himmel gesehen hat. Das ist mir sofort aufgefallen.

Hat Corona eure Arbeit beeinflusst?
Karen: Wenn ich so darüber nachdenke, ist es schon etwas eigenartig. Das Thema Sicherheit ist schon länger Teil meiner Arbeit. Ich habe mich schon vor Corona mit dem Konzept von "my home is my castle" beschäftigt und kleine Schutzhütten gemalt oder Menschen, die auf Abstand stehen oder vollkommen isoliert sind. Da denke ich mir schon, komisch.

Das klingt so, als hättest du gespürt, dass das Thema Sicherheit eine größere Bedeutung bekommen würde. Hast du in der Corona Zeit auch an diesem Thema weitergearbeitet?
Karen: Nicht wirklich, ich sehe nur, dass sich Sicherheitsthemen verschärft haben.
Martin: Auch in meinen Bildern sind die Figuren eher isoliert und auf Abstand zueinander. Ich sträube mich aber, dass man extra die Covid-Zeit thematisiert. Das ist mir zu nahe. Ich habe zwar Rückmeldungen bekommen, dass die Beklemmung von Corona in meinen derzeitigen Bildern spürbar ist, ich glaube dies aber eher nicht.

Ihr arbeitet beide in einem gemeinsamen Atelier, auch wenn in getrennten Räumen. Gibt es etwas, was für euch in dieser Zeit besonders wichtig geworden ist, ein Ritual zum Beispiel?
Martin: Ich brauche immer wieder die Pause vom Arbeiten. Entweder ich gehe hinaus, oder ich koche. Zurzeit koche ich mehr, das lenkt ab.
Karen: Ich schätze es, dass Martin jetzt immer kocht. Jeder arbeitet für sich, aber wir treffen uns zum Essen in dem Raum zwischen unseren beiden Ateliers und dann sprechen wir über das, was wir gerade malen. Das hat eine spezielle Qualität.

Gibt es ein besonderes persönliches Erlebnis aus den letzten Monaten, das ihr mit uns teilen möchtet?
Karen: Ich habe durch die Corona Zeit wieder Kontakt mit einer alten Freundin in Deutschland. Da sie sehr einsam ist, schreibt sie viel und ich schreibe zurück. Das haben wir vorher nicht gemacht. Grundsätzlich ist auch der Kontakt mit meiner Familie, die in Berlin lebt, viel intensiver geworden.
Martin: Unsere Tochter ist öfter zum Malen zu uns gekommen. Sie studiert an der Akademie und dort war alles geschlossen. Das war schön.

Auf was freut Ihr euch am meisten, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat?
Martin: Dass man wieder einen Kaffee trinken gehen oder eine Ausstellung besuchen kann.
Karen: Ich freue mich auch auf Konzerte und auf Ausstellungen. Ich möchte aber auch wieder einmal ein richtig schönes Fest organisieren, um gemeinsam lustig sein zu können.

Was wünscht Ihr euch von der Gesellschaft, insbesondere von kunstinteressierten Menschen, im Umgang mit KünstlerInnen in der Corona Zeit?
Karen: Wir haben in den letzten Monaten gute Erfahrungen gemacht. Viele Menschen haben sich bei uns gemeldet und ich habe Aufträge von sehr kunstsinnigen Menschen bekommen.
Martin: Vielleicht, weil die Menschen Sehnsucht nach Kunst hatten. Das Interesse für Kunst ist definitiv da.
 
Liebe Karen, lieber Martin, danke für eure Zeit. Ich wünsche euch ein erfolgreiches Jahr 2021!
 
Freuen Sie sich auf Martin Schnur und Karen Holländer persönlich in ihrem Atelier! Neue Termine schon bald online!
Herzlichst,
Christl Bubik
Foto: Karen Holländer & Martin Schnurr in ihrem Atelier, Foto: Christl Bubik