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ARTISSIMI ATELIER
Aufgrund der Corona Bestimmungen Ende September verlegen wir Artissimi Atelier in den Frühling 2021. Bis dahin danke wir für das goße Interesse und vor allem bei den Künstlern, dass sie noch ein wenig auf uns warten!
Artissimi Atelier bietet Künstlern einen Rahmen, um ihre Welt und ihr Werk dem Publikum näher zu bringen.

Seit der Gründung von Artissimi haben wir immer wieder Künstler in ihren Ateliers besuchen dürfen. Das Feedback war gewaltig, die Zeit zu knapp. Daher freuen wir uns besonders, dass Christl Bubik die Leitung dieser neuen Artissimi-Serie übernommen hat. Christl Bubik liebt es, Menschen neue Welten zu eröffnen und einen Blick hinter das Offensichtliche zu werfen. Mehr über Christl finden Sie hier.

"Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder,
sondern macht sichtbar,"
Paul Klee

 
Artissimi Atelier Herbst 2020 Fotogalerie
Kontakt: christl@artissimi.at
Foto: Christl Bubik und Elisabeth Wolf im Hotel Andaz Wien, Claudia Blake Photography

ARTISSIMI ATELIER RUDI STANZEL: "EINTAUCHEN INS UNIVERSUM"
"Eintauchen ins Universum" ist das Erste, was wir von ihm in seinem Atelier zu hören bekommen. Und dann sprechen wir über die "Schule des Sehens".
In der Tat: Als wir den Künstler im Atelier besuchten, tauchten wir ein in SEIN Universum des Sehens, in eine "Zauberwelt"! 
Rudi Stanzels Werke bestehen aus Hell-Dunkel Kontrasten, aus Schwarz und Weiß, aus horizontalen und vertikalen Linien, mit denen er die Welt beschreibt. Ihn interessieren die Plastizität von Farbe sowie Materialien und die Effekte, die durch Licht- und Schattenspiele entstehen. Die Kraft seiner Werke liegt in der Einfachheit, und diese wiederum schafft beim Betrachter Raum für die eigene Vorstellungskraft.

Rudi Stanzel wurde 1958 in Linz geboren. Sein Weg führte ihn von der Pantomimenschule Samy Molcho über Tanzunterricht bei Merce Cunningham in New York auf die Hochschule für Angewandte Kunst, Wien, wo er bei Prof. Peter Weibel studierte. Er verbrachte mehrere Arbeitsaufenthalte in den USA, Indien und China. Mit seinen installativen Arbeiten bespielte er bereits die Wiener Secession, die MAK Galerie oder das Belvedere ebenso wie internationale Galerien.
Nun öffnet uns der Künstler sein Atelier. Warum er sich für seine Ausdrucksweise entschieden hat, was ihn am Experimentieren mit unterschiedlichen Werkstoffen in Verbindung mit Schwarz und Weiß fasziniert oder warum er sich als Handwerker versteht – dies und vieles mehr wird er uns in einem exklusiven, privaten Rahmen erzählen. LINK BELVEDERE
Foto: Rudi Stanzel in seinem Atelier

ARTISSIMI ATELIER KAREN HOLLÄNDER UND MARTIN SCHNUR: "EINE WELT IM SPIEGEL"
Eine Welt im Spiegel – dies ist die Welt von Martin Schnur, in die wir mit staunenden Augen schauen. Martin Schnur baut magische Universen, indem er unterschiedliche Realitätsebenen durch Spiegelungen, Farbflächen und Lichträume verbindet, in denen seine Modelle posieren. Seine Motive entnimmt er der Natur, den Medien und der Fotografie. Er baut diese wie eine Collage zusammen, in der alles gleichzeitig geschieht: drinnen und draußen, Tag und Nacht, Schein und Sein. Seine Bilder erzählen keine Geschichten, sondern erzeugen vielmehr eine Stimmung, die es dem Betrachter erlaubt, seine eigene Geschichte für die dargestellten Figuren und Landschaften zu erträumen.
Martin Schnur ist einer der bekanntesten figurativen Maler der jüngeren Generation. Er wurde 1964 in Vorau in der Steiermark geboren, besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz und studierte Bildhauerei bei Joannis Avramidis an der Akademie der bildenden Künste. Martin Schnur ist international in Galerien und Privatsammlungen präsent. In Österreich wurden seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen im Essl Museum, dem Kunstmuseum Lentos in Linz sowie im Museum der Moderne in Salzburg gezeigt. www.martinschnur.com

Karen Holländers Bilder tragen Titel wie Sicherheit, Bewegung, Zeit, Lichtblicke. Karen Holländer beobachtet den Alltag und macht sich ein Bild unserer Welt. Sie lässt den Betrachter an ihrer Art des Nachdenkens und ihrer Wahrnehmung des Alltäglichen teilhaben. Oft ist sie auch selbst ihr eigenes Modell, um den Blick der Frau auf sich zu richten und sich ein Bild von sich selbst zu machen. Gleichzeitig lädt sie uns ein, uns selbst und die Bedeutung, die wir unterschiedlichen Aspekten unseres Lebens geben, zu hinterfragen. 
Karen Holländer ist nicht nur erfolgreiche Malerin, sondern auch erfolgreiche Autorin und Illustratorin von Kinder- und Jugendbüchern, die Kinder und Erwachsene mit ihren liebevoll-schrägen Ideen begeistert. 1964 in Tübingen geboren, studierte Karen Holländer Graphik in Paris und Wien. Als Illustratorin hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem die für das schönste Buch Österreichs. www.karenhollaender.com
 
Martin Schnur und Karen Holländer lassen uns einen exklusiven Blick in ihre Ateliers werfen. Sie werden uns unter anderem erzählen, wie sie es als Ehepaar schaffen, jeder für sich den eigenen erfolgreichen Weg als Künstler/In zu gehen, ob und wie sie sich gegenseitig inspirieren und wie ihre künstlerischen Ideen entstehen.
Foto: Karen Holländer und Martin Schnur
 

ARTISSIMI ATELIER EVA WAGNER: "EINE REISE HINTER DIE KULISSEN"
Eva Wagner ist eine Reisende zwischen den Welten: Reisen, vor allem nach Indien, sind eine wichtige Inspirationsquelle für die Künstlerin. Ihre Arbeiten fangen das Licht und die Stimmung eines Ortes, einer Begegnung oder einer Bewegung ein und vermischen diese mit ihren eigenen Eindrücken. Eva Wagners Blick ist auf die Zwischenzonen und Ausschnitte der Wirklichkeit gerichtet, die im Kontrast zu den dargestellten Szenen von Stille und Zeitlosigkeit geprägt sind. So entstehen Bilder voll Poesie und Schönheit, die, wie Momentaufnahmen, aus Raum und Zeit gehoben sind.

Eva Wagner wurde 1967 in Salzburg geboren. Sie studierte in Wien an der Hochschule für Angewandte Kunst sowie an der Akademie für Bildende Kunst bei Markus Prachensky und Arnulf Rainer. Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten sie nach Marokko, Senegal und Indien. Von 1994-2009 lehrte sie an der Universität für angewandte Kunst in Wien. 2005 erhielt Eva Wagner den Anton-Faistauer-Preis, eine der renommiertesten Auszeichnungen, die in Österreich an KünstlerInnen unter 40 Jahren vergeben werden.

Eva Wagner lebt und arbeitet hauptsächlich in Wien. Ihr Werk ist in vielen Sammlungen vertreten. Ihre Bilder wurden die letzten 20 Jahre in namhaften österreichischen Museen gezeigt (Sammlung Essl, Museum Liaunig, Museum Angerlehner, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum) und waren auch in zahlreichen Auslandsausstellungen (Deutschland, Italien, Slovenien, Frankreich, Ungarn, Hongkong) zu sehen.

Eva Wagner öffnet ihr Atelier für uns und lädt uns auf eine Reise hinter die Kulissen der modernen Welt ein. Wir bekommen einen Einblick darin, welche Inspirationen sie auf ihren Reisen erhält, wie ihre visuellen Universen entstehen und wie sie selbst ihre Dokumentation der Wirklichkeit versteht. Und natürlich dürfen wir ihr viele Fragen stellen! www.evawagner.at
Foto: Eva Wagner

REVIEW: ATELIERBESUCH NIVES WIDAUER
Artissimi Salon bot vergangenen Dezember einen einmaligen Einblick eines sonst nicht zugänglichen Ateliers, die Begegnung mit der Künstlerin, Gespräche, geselliges Beisammensein sowie kleine Häppchen, Getränke und Weihnachtsbäckerei.

Selten hat mich ein Atelierbesuch einer Künstlerin so beeindruckt und eine Begegnung so inspiriert wie die mit Nives Widauer. Soeben erst übersiedelt erlaubte sie uns einen Besuch in ihrem neuen Atelier in Wien: die Stunden vergingen im Flug!
Nives Widauer, 1965 in Basel in der Schweiz geboren, studierte ursprünglich Videokunst. Später erweiterte sie ihre Arbeiten über andere Techniken wie auch Bildhauerei oder Malkunst und gilt als besonders vielseitig. Ihre Kunst wird weltweit gezeigt, z.B. im Kunsthaus Zürich, in New York oder Shanghai, sowie auch kürzlich in der Ausstellung "Kraft des Alters" im Unteren Belvedere in Wien.
Was sie inspiriert, woran sie arbeitet, wer sie beeinflusst oder was sie fasziniert waren Themen dieses Abends und selbstverständlich konnten wir viele ihrer Kunstwerke sehen... Gastgeber: Nives Widauer und Elisabeth Wolf
Video über Nives Widauer, ORF 17.11.17: VIDEO
http://www.widauer.net
Foto: Daniel Gebhart de Koekkoek